Mitten im Karneval, der in Köln und Umgebung einem Ausnahmezustand gleichkommt, wird in der Pension in Niederteerbach eine Leiche aufgefunden, erschlagen mit einer Büste, die zur Zimmerdekoration gehört. Die Autopsie ergibt jedoch, dass der Schlag gar nicht die eigentliche Todesursache war. Statt zur Aufklärung beizutragen, macht jede neue Erkenntnis die Zusammenhänge allerdings noch undurchschaubarer. Und dann mischt sich auch noch ein Kollege aus Berlin ein.
Robin Fuchs (wohinter sich wohl ein ganzes Autorenkollektiv verbirgt) lässt seine Protagonistin, Kriminalhauptkommissar Maike Pech, nicht zur Ruhe kommen. Noch haben sich die Wirbel um die in der Polizei-eigenen Ausnüchterungszelle aufgefundene Leiche (Band 1: Die Tote in der Wand) nicht gelegt, da lässt er in dem kleinen (fiktiven) Handlungsort Niederteerbach schon wieder eine Leiche auftauchen.
Auch wenn die Leiche selbst diesmal neu ist, reichen die Hintergründe erneut weit in die Vergangenheit zurück. Der Humor dieser Reihe spielt aber auch wieder eine große Rolle. Obwohl es erst der 2. Band ist, wird schon deutlich erkennbar, dass sich um die Hauptfigur ein ganzer, Handlungsort-typischer Klüngel herausbildet, eigentlich sogar schon besteht. Die speziell Niederteerbacher Ermittlungsarbeit macht, obwohl oder gerade weil sie wie schon in Band 1 wohl doch ziemlich unrealistisch ausfällt, einfach Spaß. Da bin ich optimistisch, dass sich daran auch in den kommenden Bänden wenig ändern wird.
An der im Reihen-Auftakt eingeführten Erzählweise ändert sich nichts.