Der tote Berliner (Autor: Robin Fuchs; Pech und Schwäfel 2)
 
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Der tote Berliner von Robin Fuchs

Reihe: Pech und Schwäfel Band 2

 

Rezension von Frank W. Werneburg

Verlagsinfo

Schlimmer kann dieser Tag für Maike Pech eigentlich nicht werden. Nicht nur, dass in ganz Niederteerbach alle närrisch geworden sind und die Kommissarin erfolglos versucht, dem Trubel des Karnevals zu entkommen. Nun wird in einer örtlichen Pension auch noch die Leiche eines Berliners gefunden. Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen mit einer Büste hin, doch Gerichtsmedizinerin Zoe Iyeke Schwäfel kann eine viel abscheulichere Todesursache feststellen. Der Fall scheint verzwickt. Offenbar war das Opfer selbst einem tödlichen Geheimnis auf der Spur – und wurde ganz klar fündig. Gut, dass kriminalistische Kompetenzverstärkung aus Berlin eintrifft. Der entsandte Kommissar Martin Seidel hat jede Menge besserwisserischen Charme auf Lager und zwischen ihm und Maike fliegen allerlei Funken. Die beiden müssen sich aber schnell zusammenraufen, denn die Liste der Opfer wird immer länger …

Rezension

Mitten im Karneval, der in Köln und Umgebung einem Ausnahmezustand gleichkommt, wird in der Pension in Niederteerbach eine Leiche aufgefunden, erschlagen mit einer Büste, die zur Zimmerdekoration gehört. Die Autopsie ergibt jedoch, dass der Schlag gar nicht die eigentliche Todesursache war. Statt zur Aufklärung beizutragen, macht jede neue Erkenntnis die Zusammenhänge allerdings noch undurchschaubarer. Und dann mischt sich auch noch ein Kollege aus Berlin ein.

 

Robin Fuchs (wohinter sich wohl ein ganzes Autorenkollektiv verbirgt) lässt seine Protagonistin, Kriminalhauptkommissar Maike Pech, nicht zur Ruhe kommen. Noch haben sich die Wirbel um die in der Polizei-eigenen Ausnüchterungszelle aufgefundene Leiche (Band 1: Die Tote in der Wand) nicht gelegt, da lässt er in dem kleinen (fiktiven) Handlungsort Niederteerbach schon wieder eine Leiche auftauchen.

Auch wenn die Leiche selbst diesmal neu ist, reichen die Hintergründe erneut weit in die Vergangenheit zurück. Der Humor dieser Reihe spielt aber auch wieder eine große Rolle. Obwohl es erst der 2. Band ist, wird schon deutlich erkennbar, dass sich um die Hauptfigur ein ganzer, Handlungsort-typischer Klüngel herausbildet, eigentlich sogar schon besteht. Die speziell Niederteerbacher Ermittlungsarbeit macht, obwohl oder gerade weil sie wie schon in Band 1 wohl doch ziemlich unrealistisch ausfällt, einfach Spaß. Da bin ich optimistisch, dass sich daran auch in den kommenden Bänden wenig ändern wird.

An der im Reihen-Auftakt eingeführten Erzählweise ändert sich nichts.

Fazit

Die ganz spezielle Stimmung und das Zusammenspiel der Charaktere sind für diese Cosy-Crime-Reihe wichtiger als die Fälle an sich.

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eBook:

Der tote Berliner

Reihe: Pech und Schwäfel Band 2

Autor: Robin Fuchs

Dateigröße: 818 KB, ca. 185 Seiten

dp Verlag, 2. März 2023

 

Kindle-ASIN: B0BW1Q5QV1

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 12.07.2026, zuletzt aktualisiert: 12.07.2026 16:51, 26553