Als Bauer Horst mit dem Fernglas das Kennzeichen eines Lastwagens lesen will, der ungefragt seinen Feldweg benutzt hat, erkennt er einen Arm, der aus dem geladenen Sand herausragt. Die von ihm alarmierte Polizei entdeckt in der Ladung die gesamte Leiche. Und das bedeutet für Maike und Zoe wieder viel Arbeit, zumal es nicht die einzige bleibt.
Krimiautoren sind Serientäter. Das gilt auch für Robin Fuchs, auch wenn sich hinter diesem Namen (wie im Netz nachzulesen ist) gleich 4 bekannte Autoren verbergen: Christian Handel, Jana Ronte, Nica Stevens und Andreas Suchanek.
Nach den Bänden 1 (Die Tote in der Wand) und 2 (Der tote Berliner) kommt hier nun ihr 3. Gemeinschaftswerk um die Kriminalpolizistin Maike Pech und die Gerichtsmedizinerin Zoe Iyeke Schwäfel. Wie schon in den beiden Vorgängern wirkt der eigentliche Fall auch hier wieder recht konstruiert.
Allerdings stört das eigentlich überhaupt nicht, weil das, worum es in dieser Cosy-Crime-Reihe wirklich geht, eher die – schon etwas verrückten – Charaktere sind. Die jeweiligen Fälle sind eher ein interessanter Hintergrund. In dieser Konstellation lesen sich die Geschichten einfach gut. Und genau das ist es, was bei dieser Reihe Spaß macht. Das immer wieder beiläufig erwähnte Thema um die in Jugendtagen verschwundene 3. Freundin hält das Interesse an den Fortsetzungen zusätzlich aufrecht. … und von diesen darf es in diesem Stil gerne noch einige geben.