April 1887. Sherlock Holmes ist eigentlich mit einem wichtigen Fall befasst, als Sir Malachy Drummond ihn aufsucht. Seit die Times einen Nachruf auf ihn herausbrachte, reagieren die Leute geschockt auf seine Begegnung. Selbst der Zugriff auf sein Geld ist problematisch, da auch seine Bank ihn für tot hält. Allerdings muss Holmes zuerst seinen anderen Fall abschließen.
Neben seiner in Form einer traditionellen Fortsetzungs-Geschichte erscheinenden Sherlock-Holmes-Story Der Fluch des Rosetta Stone veröffentlicht Adrian Vogler parallel Sherlock-Holmes-Novellen in der Reihe Der neue Sherlock Holmes Kanon.
Bei dieser Geschichte handelt es sich um deren 2. Band. Auch hier wirkt die stilistische Nähe zum Original Arthur Conan Doyles überzeugend. Der Fall selbst bietet eine überraschende Wendung. Allerdings fallen auch Einstellungen zu zur Handlungszeit realen Gebräuchen auf, die eher unseren heutigen Anschauungen entsprechen, damals aber wohl kaum jemandem gekommen wären. Trotzdem kann die Geschichte als Ganzes überzeugen und wahrscheinlich fast jeden Sherlock-Holmes-Fan gefallen.
Dem Autor gelingt es (mit oder trotz?) KI-Hilfe, eine originalgetreu wirkende Sherlock-Holmes-Geschichte zu gestalten.