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Der Weg ins Nichts Teil 3

Reihe: Star Wars 64 (Dark Times & Rebellion)

Rezension von Martina Klein

 

„Die düsteren Zeiten dauern an!

Um seinem Waffenbruder Bomo Greenbark in höchster Not zu helfen, verstrickt sich der Jedi Dass Jennir in eine zweifelhafte Aktion nach der anderen. Müssen die Jedi in diesen düsteren Zeiten zu hinterhältigen Gaunern werden, um letztlich doch noch ihre Pflicht zu erfüllen? Oder steckt dahinter die heimtückische Genialität Palpantines? Der Status der Jedi ist jedenfalls bereits weitestgehend zerstört, ihr Orden zerbrochen, und Dass Jennir wandelt auf einem Pfad, der direkt ins Herz der Dunklen Seite zu führen scheint. Kann er noch einen letzten Ausweg finden?“ heißt es in der Verlagsinfo.

 

Das Heft beginnt dann so:

"Seid gegrüßt zur Nummer 64 des Star Wars Comic Magazins! Auch in dieser Ausgabe präsentieren wir euch gleich zwei packende Storys aus den Weiten des fantastischsten Universum aller Zeiten.

Mit dabei diesmal der vierte US-Teil des großartigen Dark Times Fünfteilers von Doug Wheatley.

Dass Jennir und Bomo Greenbark versuchen auf dem Planeten Orvax ihr Möglichstes, um die Sklaven zu befreien, doch das ist ein sehr riskantes Unterfangen, selbst - oder gerade für - einen Jedi ...

Außerdem: Die Fortsetzung der Rebellion-Reihe. Taucht ein in die wunderbare Welt von Star Wars!"

 

Der Jedi Dass Jennir und der Nosaurier Bomo Greenbark wollen Frau und Tochter Bomos aus den Fängen von Sklavenhändlern retten, die Bomos Familie auf den Planeten Orvax verschleppt haben.

 

Bomo hat gerade erfahren, dass seine Frau und seine Tochter, wegen denen er und sein Gefährte Dass Jennir auf den wirklich unwirtlichen Planeten Orvax gekommen sind, leider tot (die Frau) bzw. höchstwahrscheinlich schon verkauft (die Tochter) sind.

 

Vor lauter Verzweiflung möchte Bomo natürlich am liebsten sofort aufbrechen, um nach seiner Tochter zu suchen, wird aber von Jennir dann doch davon abgehalten, weil eine "Hauruck-Aktion“ einfach viel zu gefährlich wäre.

 

Der erfahrenere Jedi Jennir macht sich lieber alleine auf die Suche. Leider können dabei nicht alle gefangenen Neu-Sklaven gerettet werden...

 

Schnitt: Wir sind wieder auf Neu-Plympto, wo sich Lord Vader aufhält, der nicht sehr erfreut über der Dinge zu sein scheint.

 

Währenddessen ist Bomo durch seine Weggefährten kaum noch zu bändigen. Er will unbedingt zu seiner Tochter - und zwar sofort!

 

Jennir ist dem besagten Sklavenhändler, der Bomos Tochter verkauft hat, aber bereits dicht auf den Fersen. Der Schurke heißt Orso Meeto. Jennir kann den momentanen Aufenthaltsort von Bomos Tochter ermitteln. Er und die anderen machen sich auf zum Planeten Esseles. Und hier endet dieser dritte Teil von fünf Teilen vom "Weg ins Nichts"...

 

Und dabei gerät nicht nur der Nosaurier Bomo an seine physischen und psychischen Grenzen, sondern auch Dass Jennir, als er gegen Ende den Sklavenhändler Meeto tötet und somit den "Weg eines Jedi", also quasi den Weg der Rechenschaft, verlässt geradewegs in Richtung Dunkle Seite. Wegen der vielen seiner Ideale, die er für Bomo und die Rettung dessen Familie bereits aufgegeben hat, ist er nun sehr nachdenklich. Und dabei wirkt er mit seinen langen und wallenden wasserstoffblonden Haaren eigentlich so heldenhaft...

 

In der zweiten Hälfte des Heftes wird die Geschichte "Rebellion" fortgesetzt. Leider gibt es auch hier wieder keinerlei Info darüber, "was bisher geschah...", muss man also wieder alle Hefte haben...

 

Die Fortsetzung beginnt mitten im Kampf. Wyl Tarson läuft als "lebende Bombe" durch die Gegend, seit der böse Raze ihm einen scharfen Sprengkörper in den Kopf einpflanzen ließ, um sich an ihm zu rächen und ihn damit zu erpressen.

 

Wyl führt immer wieder Selbstgespräche. Das hilft etwas, der wirren Handlung zu folgen - aber nur etwas! Die Geschichte ist wirklich äußerst wirr...!

 

Also, was ich verstanden zu haben glaube, ist Folgendes...:

 

Wir sind auf Ahakista. Dort herrscht Krieg. Der Rebellen-Aufstand wird angeführt von einem gewissen Dunlan. Wyl und seine Leute haben von Raze den Auftrag erhalten, sich dorthin zu begeben. Im Klartext heißt das, dass Wyl seine Leute in sicheren Tod führen soll. Aber er hat keine Wahl. Weigert er sich, lässt Raze die Bombe in seinem Kopf explodieren. Also steht sein Leben gegen das der anderen...

 

Die zentrale Erkenntnis für Wyl lautet daher: "Du bist kein Held, Wyl Tarson." - was ihm Raze auch knallhart um die Ohren wirft.

 

Auf ihrem Weg landen er und seine Crew im "Daystar Casino". Dem Casino-Chef Sardoth, einem alten Freund von Raze, wird ein geheimnisvolles Köfferchen übergeben. Und er ist es auch, der ihnen ihre eigentliche Mission erklären soll.

 

Doch vorerst endet die Geschichte an dieser Stelle.

 

Aus den vielen offenen Fragen soll hier noch eine herausgegriffen werden: Sind Wyl und seine schöne Assistenten Laynara denn nun ein Paar? Sie zumindest bestreitet es vehement...

 

Am Ende des Hefts sind noch einige Extras. So gibt es neben ein paar Computer-Game-Tipps, die aber nicht nur mit dem „Star Wars“-Universum zu tun haben, und einer Werbung für „Star Wars“-Hörspiele, unter der Rubrik „Skytalker“ die üblichen Leserbriefe. Und wir lernen wieder einen eher unbedeutenderen Charakter, nämlich Marn Hieropgryph, in einer Art von einem durchaus sehr witzigen Kurzportrait näher kennen. Vorne im Heft ist wieder eine Zeitleiste über das gesamte „Star Wars-Universum“, mithilfe derer man sehr schön die einzelnen Geschichten in die Gesamt-Chronologie einordnen kann – netter Service!

 

Insgesamt sind die Geschichten beide recht düster, spielen sie doch beide im Krieg. Die Grafik ist wieder ziemlich überzeugend, wobei die erste Geschichte teilweise von den Farben her etwas matt und kontrastarm rüberkommt. Dafür sind die Zeichnungen wirklich äußerst realistisch, was besonders bei den Darstellungen der zahlreichen Außerirdischen sehr stark fasziniert. Und es gibt beeindruckende Panoramabilder z.B. von den Orten auf dem Planeten Orvax.

 

Sprachlich, bzw. von der Übersetzung her ist der Comic sehr gelungen. Besonders beim ersten Teil, also bei der Fortsetzung vom „Weg ins Nichts“ gibt es sehr witzige Effekte, wenn der Text des Erzählers und das gezeigte Bild miteinander korrespondieren. Aber das müsst Ihr am besten selbst nachlesen!

 

Fazit:

 

Die Reihe ist für hartgesottene Star-Wars-Fans sehr zu empfehlen und durch die von den Filmen weitgehend unabhängigen Stories auch für die übrigen Science-Fiction-Fans durchaus sehr unterhaltsam. Eine gewisse Grundkenntnis des „Star Wars“-Universums ist jedoch sehr nützlich, um wirklich zu verstehen, um was es eigentlich geht.

 

Eure Meinung:


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Comic:

Der Weg ins Nichts Teil 3

Reihe: Star Wars 64

(Dark Times & Rebellion)

Original: Dark Times 3, Rebellion 6

Autoren: Welles Hartley, Mick Harrison, Rob Williams und Brandon Badeaux

Zeichnungen: Douglas Wheatley, Michael Lacombe

Übersetzer: Michael Nagula

Panini Comics, 18.07.2007

Heft, 60 Seiten

Erhältlich bei Panini Comics

Zur Serie:

Star Wars


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Erstellt: 20.10.2007, zuletzt aktualisiert: 15.09.2018 12:38