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Der Weg ins Nichts Teil 4

Reihen: Dark Times und Rebellion (Star Wars 66)

Rezension von Ralf Steinberg

 

Verlagsinfo:

Es ist das Ende einer Suche – aber noch nicht das Ende aller Tage. Allianzen sind zerbrochen. Das eigentlich Richtige zu tun wird plötzlich zum Verrat: Das Chaos der Klonkriege hat alles bis an den Abgrund des Verderbens gebracht. Kann sich Dass Jennir, nach allem, was er getan hat, überhaupt noch Jedi nennen? Das Finale mit unverhoffter Wendung in der vielleicht düstersten aller bisherigen Star Wars Storys!

 

Außerdem: Die Fortsetzung der actionreichen Top-Story Rebellion! Eines der größten Geheimnisse des Imperiums könnte aufgedeckt werden – und dies zu verhindern kann nur eine Mission für den Dunklen Lord Darth Vader höchstpersönlich sein.

 

Rezension:

Der Dark Times Fünfteiler geht zu ende und man kann mit Fug und recht behaupten, dass diese Serie zu den Besten Comics des erweiterten Star Wars Universums gehört.

Vielleicht liegt es am tragischen Ausgang der Geschichte, an der Unabwendbarkeit der Schicksalsschläge, die das Handeln der Protagonisten bestimmt und zu einem bloßen Reagieren auf die äußeren Umstände macht.

Welles Hartley zeigt uns eine düstere Welt, der man es abnimmt, von einem Sith-Lord beherrscht zu werden. Sogar die wenigen Aufrechten geraten in den Sog der dunklen Seite der Macht - fortgerissen von Wut und Zorn, angetrieben von Rache, Schmerz und einer grenzenlosen Verzweiflung. Jennir wird auf die harte Tour lernen müssen, dass die alte Jedi-Welt für immer verloren ist, es bedarf keiner altruistischen Beschützer. Bomo wirft dem ehemaligen Jedi zu Recht vor, nichts aus dem Krieg gelernt zu haben. Und im Gegensatz zu Darth Vader, dessen Weg durch die Macht vorgezeichnet ist, bleibt Jennir nur die bittere Erkenntnis, dass seine Zukunft ins Nichts gehen könnte.

Das Großartige die Story wird durch äquivalente Bilder geadelt, die nicht nur eine besondere Exotik auszustrahlen vermögen, sondern auch die Melancholie der Geschichte herausarbeiten.

Douglas Wheatley und Ronda Pattison leisten hier eine ganz ausgezeichnete Arbeit und man kann sich nur wünschen, dass sie weiterhin solche Kraft und Kreativität für die Dunklen Zeiten aufbringen werden.

 

Aber auch die Rebellion Geschichte findet ihren Abschluss. Wyl Tarsons Weg ist ebenfalls vorgezeichnet. Gefangen in den engen Grenzen seiner Persönlichkeit und zusätzlich gefesselt durch die Bombe in seinem Kopf, muss er auf seinen Untergang zu steuern, der unaufhaltsam zu sein scheint. Doch die Autoren beenden ihre Geschichte nicht ganz so einfach und zynisch. Und so kann man auch hier zum Schluss konstatieren, dass es gerade die weniger glücklich endenden Storys zu den Highlights der Serie gehören.

Zeichnerisch ist „Das Bauernopfer“ wie schon in den anderen Ausgaben angemerkt, nicht ganz so überzeugend. obwohl diesmal erfreulich wenige Verzerrungen auftraten. Die Stärken liegen eher in der Komposition der Bilder.

 

Komplettiert wird das Heft durch die Vorstellung des KOTOR-Künstlers Brian Ching und der Figur des Arkoh Adasca, der uns in KOTOR begegnete.

 

Fazit:

Der Abschluss zweier starken Serien bietet Dramatik und Action und vor allem eine Tiefe in den Geschichten, die manche Romane nicht aufzuweisen haben. Definitiv ein Muss für Fans und gerade wegen des herausragenden Art-Works von Dark Times auch eine unbedingte Empfehlung für alle Comic-Liebhaber.

Eure Meinung:


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Comic:

Der Weg ins Nichts Teil 4

Star Wars 66

Reihe: Dark Times/Rebellion

Original: Rebellion 10, Dark Times 5

Autoren: Rob Williams, Brandon Badeaux, Welles Hartley

Zeichnungen: Michael Lacombe, Douglas Wheatley

Farben: Ronda Pattison, Will Glass

Übersetzer: Michael Nagula

Panini Comics, 23.01.2008

Heft, 60 Seiten

Erhältlich bei Panini Comics

Zur Serie:

Star Wars


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Erstellt: 26.02.2008, zuletzt aktualisiert: 07.05.2019 18:16