Der Weg zwischen den Welten (Autor: Ian Irvine, Die drei Welten, Bd. 7)
 
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Der Weg zwischen den Welten von Ian Irvine

Reihe: Die drei Welten, Band 7

Rezension von Christel Scheja

 

Langsam nähert sich der Höhepunkt und Abschluss der Saga um „Die drei Welten“. Mit „Der Weg zwischen den Welten“ liegt nun die erste Hälfte des Originals „The Way between the Worlds“ vor, in dem die offenen Handlungsstränge zusammengeführt und die Geheimnisse geklärt werden.

 

Endlich hat Rulke der in den Legenden der Völker nur als „Täuscher“ und „Verderber“ bekannt geworden ist, es geschafft. Auf der zerstörten Spitze des Turmes von Carcharon hat er das Konstrukt aufgebaut durch das es ihm möglich ist, die Wege zwischen den Welten wieder aufzureißen.. Dabei unterstützen musste ihn die junge Karan, in deren Adern das Blut von drei Völkern fließt. Denn sie alleine besitzt die Kräfte, dies es erlauben, die Mächte zu steuern, die er mit seinen Zaubern freisetzt.

Die ungleichen Gefährten, die versucht haben, Rulke aufzuhalten, müssen ohnmächtig mit ansehen, wie sich die Tore öffnen und damit Kreaturen einen Weg bahnen, die nur Tod und Verderben im Sinn haben. Schließlich bleibt ihnen nichts anderes, als sich zurück zu ziehen und Karan ihrem Schicksal zu überlassen.

Selbst Llian, der junge Chronist, der noch zu ihr zu kommen versucht, muss schließlich aufgeben. Schwer verletzt wird er von Mendark, Yggur und den anderen mitgenommen. Denn auch wenn sie ihn für einen Verräter halten, hat er vielleicht Erkenntnisse gesammelt, die dabei helfen könnten, das Geschehene ungeschehen zu machen....

 

So kurz vor dem Ende ist die Handlung des Romans natürlich nicht mehr in dem Maße verständlich, um noch einzusteigen. Inzwischen haben die Beziehungen zwischen den Figuren eine eigene Dynamik entwickelt, die man nur verstehen kann, wenn man weiß, was vorher geschehen ist. Alte Bündnisse sind zerbrochen und neue Allianzen wurden geschmiedet. Ehemalige Gegenspieler arbeiten nun zusammen und Geheimnisse kommen ans Licht, die vor allem dem Spiegel von Aachan noch einmal eine ganz andere Bedeutung geben. Nicht mehr länger steht nur Karan als Kind dreier Welten im Mittelpunkt der Geschichte, denn sie ist nicht die einzige mit einer solchen Blutmischung.

Zwar bleiben Karan und Llian weiterhin die zentralen Figuren der Geschichte aber Maigreath rückt jetzt zu ihnen in den Mittelpunkt, denn sie hat auch ihren Anteil an den Geschehnissen. Der Roman besitzt einen spannenden und dramatischen Auftakt, der dann aber erst einmal wieder zu einer gemächlicheren Gangart herab sinkt, da die Helden eigentlich nicht so recht wissen, was sie jetzt noch gegen Rulkes Machenschaften unternehmen können. Erst zum Ende des Buches hin findet der verschmähte Llian zusammen mit dem zurückhaltenden Shand erste wichtige Hinweise. Dementsprechend gibt es anfangs einige Längen, danach kehrt Irvine zu der ihm eigenen Mischung aus Beschreibung, Interaktion der Figuren und Action zurück.

 

Auch „Der Weg zwischen den Welten“ erzählt die magische Geschichte um „Die drei Welten“ weiter und setzt dabei wie immer auf hintergründige Entwicklungen und leise Töne, so dass Fans die eher Abenteuer mit Action und überbordender Dramatik mögen, diese nicht finden werden.

 

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Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 20240425105426f14e432b
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Buch:

Der Weg zwischen den Welten

Reihe: Die drei Welten, Bd. 7

Autor: Ian Irvine

Original: The Way between the Worlds (Teil 1), 1999

broschiert, 429 Seiten

Bastei Lübbe, erschienen Dezember 2008

Übersetzung aus dem australischen Englisch von Alfons Winkelmann

Titelbild von Sergej Muslin

ISBN-10: 3404205979

ISBN-13: 978-3404205974

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 07.03.2009, zuletzt aktualisiert: 24.04.2024 09:01, 8377