Sehralt Serkastan droht Ärger. Die Rationalen Staaten von Mammama wollen die Magie ausrotten, die in Sehralt Serkastan die Basis seiner Existenz darstellt. Die Rationalen Staaten verhängen ein Handelsembargo gegen Sehralt Serkastan, auf das Königin Liebwelt mit Gegen-Sanktionen antwortet. Und dann ist da noch ein Held, der vielleicht die Rettung bringen könnte, und eine neue, 3. Macht …
Dass es in Sehralt Serkastan relativ chaotisch zugeht, wissen Fans von Daniel Sands Fantasy-Reihe längst. Der Humor des Autors ist oft grob und karikiert noch öfter reale Zustände unserer ganz realen Welt.
Diesmal gerät die Stadt in einen Handelskrieg um die Frage, ob Magie erlaubt bleiben soll. Die Skurrilitäten rechen von einem Massen-Auffahr-Unfall, der zur Gründung einer neuen Stadt am Unfallort führt, bis hin zu einem zertifizierten Helden, dessen Hilfseinsätze die Lage immer nur verschlimmern, oder einem Vergnügungspark namens Las Wegas (nicht zu verwechseln mit einer Stadt ähnlichen Namens in unserer Welt).
Manche Personen und Handlungselemente kennt man schon aus den bisherigen Bänden (Den Letzten beißen die Drachen und Nur Schweben ist schöner), viele kommen neu hinzu. Auch wenn nicht jeder Gag zündet – manches wirkt vielleicht doch etwas zu übertrieben –, fühlt man sich nach der Lektüre doch gut unterhalten.
Der Autor erzählt seine Geschichte auch diesmal wieder wechselweise aus den Perspektiven einer ganzen Reihe von Charakteren.