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Devil of the Victory 02 von Yoko Maki

 

Rezension von Bine Endruteit

 

 

Inhalt:

Seit Asami von Akira geküsst wurde, kann sie an nichts anderes mehr denken als diesen einen Moment. Zwar kleidet sich Akira wie ein Mädchen, weil er das schön findet, aber trotzdem ist er ein Junge, der ihr in Windeseile den Kopf verdreht hat. Dabei ist sie sich nicht einmal sicher, ob das für ihn nur ein Spaß war oder ob ihm der Kuss genau so viel bedeutet wie ihr.

 

Doch trotz dieses Gefühlschaos gibt es wichtige Dinge zu organisieren. In der Schule steht nämlich das große Schulfest an und jede Klasse, die geschlossen teilnimmt, kann für ihr Projekt pro Schüler einen Gutschein über 10.000 Yen gewinnen. Asami ist Feuer und Flamme, da sie sich dieses Zusatzgeld wirklich sehr wünscht. Doch es scheint nicht so einfach zu sein etwas zu planen, denn das einzige, was ihren etwas verrückten Klassenkameraden einfällt, ist, dass sich Akira als Junge verkleiden soll. Der ist allerdings schwer gegen diese Idee.

 

Außerdem ist es bei Asami zu Hause nicht leicht, denn ihr Vater hat keinen Job und die beiden brauchen dringend Geld. Deswegen beschließt das Mädchen, dass sie eben selbst arbeiten muss, doch sie traut sich keinen Job so richtig zu und hat das Gefühl, gar nichts zu können außer lernen. Doch genau daraus formt sich schließlich doch noch eine Verdienstidee und Asami will Nachhilfestunden geben. Allerdings sind ihre Mitschüler eher froh, wenn sie die Schule endlich verlassen können. Bloß eine Schülerin aus einer anderen Klasse meldet sich, doch will die wirklich nur Nachhilfe oder hat sie einen ganz anderen Plan?

 

Rezension:

Die Autorin und Zeichnerin Yoko Maki präsentiert und hier den zweiten Teil ihrer Serie "Devil of the Victory". Wer den ersten noch nicht gelesen hat, sollte das schleunigst nachholen, denn ohne das Wissen, was zuvor geschehen ist, macht diese Folge nur halb so viel Spaß. Band 1 endete damit, dass Akira Asami einen Kuss gegeben hat. Darauf baut die Handlung jetzt auf, da das natürlich für jede Menge Gefühle sorgt, die nach und nach ganz offensichtlich immer intensiver werden. Es ist spannend und lustig zugleich mitanzusehen, wie Asami mit der Situation umgeht und wie sie für sich entscheidet, was sie will. Trotz allen Humors geht es dabei um einige ernsthafte Fragen, die (gerade bei der ersten großen Liebe) für jeden jungen Menschen wichtig sind.

 

Die Zeichnungen sind wieder großartig gelungen. Besonderen Spaß hat Yoko Maki deutlich daran, Akira in den verschiedensten Outfits zu zeigen. Und allen Neugierigen kann man es vorweg schon sagen: Ja, Akira wird diesmal auch als Junge zu sehen sein! Aber er sieht einfach immer gut aus, egal, was er trägt. Herausragend ist diesmal sein Outfit als Prinz. Leider kommen die Klassenkameraden von Asami und Akira diesmal etwas zu kurz, in ihrer Verrücktheit waren sie in Teil 1 öfter zu sehen und haben einen angenehmen Kontrast gebildet.. Dafür gibt es einen neuen Charakter: die Schülerin Wataru, die Nachhilfe nimmt. Sie ist eine bemerkenswerte Figur, da sie auf den ersten Blick sehr unschuldig und durchschnittlich erscheint. Im Laufe der Zeit wird allerdings deutlich, dass sie es nicht nur faustdick hinter den Ohren hat, sondern das sie auch ein Geheimnis verbirgt.

 

Fazit:

"Devil of the Victory" ist eine Serie, die in drei Bänden abgeschlossen sein soll, deswegen geht es mit der Geschichte schnell voran. Im Mittelpunkt steht die Freundschaft zwischen Akira und Asami, die alles andere als gewöhnlich ist. Hier wird sie nach und nach gefestigt, muss aber auch schon eine erste Probe bestehen. Der Manga bietet eine locker-flockige Romantik-Komödie, genau das richtige für eine kleine Lesestunde zwischendurch.

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MEDIUM: Manga

Devil of the Victory 02

Autor: Yoko Maki

Broschiert, 170 Seiten

Tokyopop (13. Januar 2011)

 

ISBN-10: 3842000685

ISBN-13: 978-3842000681

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 08.02.2011, zuletzt aktualisiert: 20.04.2019 08:39