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Die Drachenbraut von Kristina Günak

Rezension von Christel Scheja

 

Schon in den Romanen um ihre Hexe Elionore Brevent, die sich eines zaubernden Vampirs angenommen hat und einen Gestaltwandler zum Partner hat, bewegte sich Kristina Günak in der Welt der paranormalen Romanzen. Mit „Die Drachenbraut“ legt sie nun eine weitere Geschichte vor, in der Magie eine nicht gerade unwichtige Rolle spielt.

 

Valentin Lazar ist zwar der mächtigste aller Gestaltwandler, aber leider auch der letzte Drache. Nur wenige wissen, dass inzwischen auch ein Teil seiner Kraft geschwunden ist, mit der er einst die Dunkelalben von der Erde und den Menschen fernhalten konnte. Doch er ahnt, dass der Sieg nicht auf Dauer sein wird.

Etwa zur gleichen Zeit bekommt er vom Magischen Rat den Auftrag, Josefine Rosenberg in die Schranken zu verweisen. Die junge Medizinerin besitzt heilende Hände und setzt diese immer dann ein, wenn sie es für richtig hält – auch wenn das den Anweisungen des Rates widerspricht.

Natürlich lässt sie sich auch von Valentin zunächst nicht viel sagen und so kommt es immer wieder zu heftigem Streit. Der Drache spürt jedoch, dass sich zwischen ihnen auch noch etwas anderes entwickelt als Wut und Zorn. Nicht nur, dass die sexuelle Anziehungskraft wächst – sie könnte auch das Blut der Vesna in sich haben – der Sippe, mit denen er seine volle Kraft zurückgewinnen könnte, wenn es zu einer Bindung kommt.

Und das wird um so wichtiger, nun da sich immer mehr Anzeichen zeigen, dass die alten Barrieren brechen und die Dunkelalben dazu ansetzen, ein zweites Mal in die Welt vorzustoßen und die Macht an sich zu reißen.

 

„Die Drachenbraut“ trägt auch den Untertitel „Verträumt schöne Paranormal Romance“ und deutet damit schon an, was das Buch eigentlich sein will. Alles dreht sich hier um die Liebe, garniert mit ein wenig Magie und Mystik.

Das ganze wird mit sehr viel Gefühl, aber auch einem heiteren Unterton erzählt, der gelegentlich zum Schmunzeln reizt. Man merkt recht schnell, wie sehr die Helden voneinander fasziniert sind, auch wenn sie sich miteinander streiten. Es knistert gehörig, aber letztendlich bringt sie erst die Gefahr zusammen.

Die Handlungsmuster sind vertraut, gehören sie doch zu jeder Liebesgeschichte dieser Art, dennoch langweilt man sich nicht, da die Autorin sehr gut durch humorvolle Einlagen oder freche Streitgespräche, gelegentliche Action und nicht zuletzt auch berennende Leidenschaft davon ablenkt, dass gerade erfahrene Leser wissen, was als Nächstes kommt. Die Figuren entsprechen ebenfalls den Archetypen, entwickeln aber glücklicherweise genug sympathische Züge, um sich an sie zu gewöhnen.

Überraschungen gibt es daher so gut wie keine, dafür aber eine flott erzählte Handlung ohne Längen, die einfach nur entspannen und Spaß machen will.

 

Daher gehört „Die Drachenbraut“ zu den Büchern, die das Wort Fantasy trotz magischer Elemente eher klein schreiben, dafür aber eine Wohlfühl-Romanze bietet, die vor allem Leserinnen mit viel Gefühl und einem Sinn für Humor in ihren Bann schlagen dürfte.

 

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Buch:

Die Drachenbraut

Autorin Kristina Günak

U-Books, Augsburg, erschienen Oktober 2012

Broschiert, 288 Seiten

Titelbild von Agnieszka Szuba

ISBN-10: 3939239267

ISBN-13: 978-3939239260

Erhältlich bei: Amazon

Kindle Edition

ASIN: B009LMTBRQ

Erhältlich bei: Amazon

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Erstellt: 01.01.2013, zuletzt aktualisiert: 18.06.2019 18:25