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Die Elbphilharmonie – Von der Vision zur Wirklichkeit

Filmkritik von Cronn

 

Seit Wochen geistert sie durch die Presselandschaft: Die Elbphilharmonie. Lange Zeit galt sie nur als Hamburgs teuerste Baustelle, wurde gar als Schandfleck tituliert.

Nun ist sie fertig, das Eröffnungskonzert wurde gespielt und alle Welt schaut auf dieses Zeugnis der Baukunst, das in der Hafencity entstanden ist.

Die Dokumentation der ARD mit dem Titel Die Elbphilharmonie – Von der Vision zur Wirklichkeit beschäftigt sich mit nichts anderem als diesem Bauwerk, das in zehn Jahren Bauzeit hochgezogen wurde. Ein gewaltiges Projekt, das großes Interesse weckt. Nicht nur in Deutschland. Von daher ist es durchaus würdig, mit dieser Dokumentation einen tieferen Einblick sich in dieses Mammutprojekt zu verschaffen.

 

Verlagsinfo:

So außergewöhnlich, hautnah und kontinuierlich wie kein anderes Medium zeigt dieser Filmden gesamten Entstehungsprozess des Jahrhundertbauwerks Elbphilharmonie, von den ersten Planskizzen bis zur Fertigstellung.

Exklusive Bilder offenbaren wie viel Detailverliebtheit, Ingenieurswissen und Wahnsinn in dem Gesamtkunstwerk Elbphilharmonie steckt und zeigen den immensen Aufwand, der für das optimale Klangerlebnis betrieben wurde, um einen der besten Konzertsäle der Welt in der Hafencity entstehen zu lassen. Spektakuläre Aufnahmen von drei Zeitrafferkameras – über zehn Jahre lang fest installiert – liefern einen atemberaubenden Schnelldurchlauf des wachsenden Gebäudes. Im Film dauert es vom ersten Spatenstich bis zur Vollendung nur knapp fünf Minuten. In Wahrheit zogen sich die Arbeiten bekanntlich wesentlich länger hin.

So wurde die Elbphilharmonie zum Sinnbild für astronomische Kostensteigerung und Fehlplanung öffentlicher Bauten. Diese Chronique scandaleuse wird hier ebenfalls nachgezeichnet. Es ist eine der längsten Filmproduktionen in der Geschichte des NDR Fernsehens geworden. Über einen Zeitraum von elfeinhalb Jahren wird die größte Baustelle Hamburgs durch alle Höhen und Tiefen dokumentiert.“

 

Kritik:

Die Dokumentation führt den Zuschauer in verschiedene Ebenen und in chronologischer Folge vom Beginn bis zur Fertigstellung des Projekts. Die verschiedenen Ebenen sind durch Personen charakterisiert, welche an dem Bau beteiligt waren. Dabei kommen sowohl Baggerführer wie auch Architekten zu Wort. Auch die politische Dimension wird deutlich, wenn der ehemalige Hamburger Bürgermeister, sowie auch die Kulturreferentin zu Wort kommen. Die Dokumentation hat dabei stets auch die Information des Zuschauers zum Ziel, ohne den Unterhaltungscharakter dabei zu vergessen. Verschiedene Fakten werden eingestreut, um die Dimension des Baus zu verdeutlichen. So kommt ebenfalls der Toningenieur Toyota zu Wort, der sogar die Oberfläche der Bestuhlung bei der Klangwirkung beachtet hat.

 

Fazit:

»Die Elbphilharmonie – Von der Vision zur Wirklichkeit« ist eine hervorragende Produktion der ARD geworden, welche sich durch einen hohen Informationsgehalt im Gleichklang mit einem kritischen Anspruch auszeichnet. Sehr empfehlenswert!

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DVD:

Die Elbphilharmonie – Von der Vision zur Wirklichkeit

BRD, 2016

Darsteller: Pierre de Meuron und Alexander Gerard

Regisseurin: Annette Schmalz

Format: Dolby

Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1

Umfang: 1 DVD

Studio Hamburg Enterprises, 13. Januar 2017

Spieldauer: 60 Minuten

 

ASIN: B01MSP91YV

 

Erhältlich bei: Amazon

Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 2023012820462857c12990
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Erstellt: 19.01.2017, zuletzt aktualisiert: 02.08.2022 20:01