Die magische Bäckerin Jackie konnte ihre Probleme vorerst abwenden, doch da stellt sich schon wieder neuer Ärger ein. Eine magische Rebellengruppe bringt mit ihren Aktivitäten auch Jackies Café in Schwierigkeiten. Als sie ihren Jugendfreund Gabriel von der Agentur zur Kontrolle der Magie kontaktiert, muss sie feststellen, dass seine Erinnerungen an die kürzliche Zusammenarbeit gelöscht wurden.
Am Ende von Stefanie Schuhens Die rastlosen Geister des Salon Nocturne war bereits absehbar, dass Jackies Geschichte noch nicht zu Ende erzählt war. In dieser Fortsetzung, die kurz nach dem Ende des Vorgängers ansetzt, wird die Handlung um die magische Bäckerin, ihren bei der Magie-Kontrollbehörde arbeitenden Jugendfreund und die Geheimnisse beider Vergangenheit weitergeführt.
Im Mittelpunkt steht diesmal eine Rebellengruppe, die die Geheimhaltung der Magie beenden möchte. Dabei ergeben sich allerdings auch Hinweise, dass die magische Bindung der Protagonistin an ihr Café eventuell doch gebrochen werden könnte. Jackie und ihr Co-Protagonist geraten zwischen die Fronten, als sich abzeichnet, dass Gabriels Gedächtnislöschung anscheinend von seinen eigenen Kollegen verursacht wurde. Da die offenen Fragen um die gemeinsame Jugendzeit und die magische Bindung diesmal aufgelöst werden, könnte dieses Buch das Ende der Geschichte darstellen, wobei die Schlussszene durchaus auch eine Weiterführung ermöglichen würde. Die beiden bisherigen Bände würden aber auch so eine runde Geschichte ergeben.
Die Autorin lässt ihren erzählerischen Fokus erneut zwischen den beiden Hauptcharakteren wechseln. Dieses Buch ist genauso gut wie sein Vorgänger gelungen. Den einzigen kleinen Kritikpunkt stellen gelegentliche Gender-Aufzählungen dar, die jedoch nicht überhandnehmen.