Die Schlacht um Exegol ist geschlagen, Imperator Palpatine endgültig vernichtet, ebenso wie seine Todesflotte. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass alles vorbei ist. Denn natürlich versuchen sich immer noch Reste der Ersten Ordnung zu halten. Finn und Jannah gehören zu denen, die beim Aufräumen helfen. Und ausgerechnet in Die letzte Ordnung werden sie mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Mitglieder des Widerstand retten ein Shuttle voller gefangener Kinder, die ganz offensichtlich an einen Ort gebracht werden sollten, den Jannah und Finn nur all zu gut kennen. Und als ein Name – Major Gohl – fällt ist alles klar. Die beiden machen es zu ihrer Mission.
Vor allem Finn will dem imperialen Schurken, der ihn einst drangsalierte, das Handwerk legen. Gemeinsam mit einem Mädchen begeben sich die beiden ehemaligen Sturmtruppler deshalb zu einem Planeten, auf dem sie beide vor Jahren schon einmal waren …
Finn und Janna blicken beide auf eine wenig ruhmreiche Vergangenheit zurück. Aber sie haben sich beide erfolgreich aus der Konditionierung lösen können, derer man sie bei der Ersten Ordnung unterworfen hatte, um sie zu willfährigen Soldaten zu machen.
Doch gerade bei ihnen bietet es sich auch an, diese Zeit noch einmal aufzugreifen und die Vergangenheit die Gegenwart überschatten zu lassen.
Deshalb besteht auch der größte Teil des Romans aus langen Rückblenden, die die Mission der noch jungen und erfahrenen Sturmtruppler, die allerdings in verschiedenen Teams sind, beschreiben.
Das aber bereitet tatsächlich den Weg für die Rahmenhandlung die zum Ende hin den Kreis mit einer Überraschung schließt. Aber auch hier merkt man der Geschichte die Ausrichtung auf jüngere Leser an.
Brisante Themen wie Konditionierung und Grausamkeiten der Soldaten werden nur am Rande aufgegriffen, man konzentriert sich eher auf die jungen Truppler, die schon damals viel zu viel nachdachten und so den Weg für den Bruch der Kontrolle über sich ebneten.
Alles andere scheint eher Nebensache zu sein, wie weitere Figuren und der Gegenspieler. Dennoch entbehrt die Geschichte nicht einen gewissen Reiz, bietet sie doch nette Einblicke in das Leben der jungen Sturmtruppler.