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Die Namen der Toten von Glenn Cooper

Rezension von Amna Rauf

 

In ,,Die Namen der Toten‘‘, geht es um eine Reihe ungeklärter Mordfälle, die die Stadt New York erschüttern. FBI Agent Will Piper wird auf diesen Fall angesetzt und soll mit so seinen letzten großen Fall vor seiner Pensionierung lösen.

Will Piper hatte mit seiner Karriere bereits abgeschlossen und wartete eigentlich nur noch auf seine Pensionierung, als er dazu aufgefordert wird, den berühmten Doomsday-killer zu fassen. Einst war er eine Legende, einer der besten FBI Profiler des Landes, doch er wiedersetzte sich immer wieder seinen Befehlen , ist ein Trinker, ein Weiberheld und ist so heute nur noch ein Schatten seines früheren Ichs Doch dies soll sein letzter Fall werden, seine große Chance und er hat vor den Killer zu fassen und seine Arbeit beim FBI ruhmreich zu beenden

Er versucht alles um den Killer zu finden, doch das erweist sich als gar nicht so einfach, denn zwischen den einzelnen Mordfällen scheint gar kein Zusammenhang zu bestehen. Der Doomsday-Killer, so wird er wird er von den Zeitungen genannt, da er seinen Opfern immer eine Postkarte schickt, auf der steht ,,heute wirst du sterben‘‘, ist ungewohnt clever und hinterlässt keinerlei Spuren. Sosehr er und seine Partnerin Nancy versuchen ihn zu schnappen, schaffen sie es nicht, hinter sein Schema zu kommen. Er mordet scheinbar willkürlich, an verschiedenen Orten mit verschieden Methoden. Die Fälle scheinen nichts gemeinsam zu haben, außer der Postkarte, die jeder einzelner von ihnen am Tag seines Todes erhalten hat.

Und scheinbar noch komplizierter wird es als sie endlich den Mörder von Opfer Nummer neun fassen, denn der behauptet weder die Karte geschickt zu haben noch die anderen acht Opfer getötet zu haben.

Will versucht sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, doch schafft er es nicht den Killer zu fassen, dazu kommt auch noch das ganze Medieninteresse und während er im Dunkeln tappt, sterben immer mehr Menschen. Er schafft es die Spuren bis nach Las Vegas zurückzuverfolgen, doch kommen dort ganz andere Geheimnisse ans Licht als einer von Ihnen erwartet hatte.

 

Fazit:

Glenn Cooper, hat mit seinem Debüt ,,Die Namen der Toten‘‘ einen überraschend guten Thriller geschrieben. Er hat es geschafft in seinem Werk Geschichte und Spannung so gut zu verbinden, wie selten jemand vor ihm.

Angefangen mit dem Protagonisten Will Piper, der ja nicht wie der typische Held eines Buches erscheint. Er ist ausgepowert, ein Trinker und am Ende seiner Karriere angelangt, trotzdem würde man als Leser nichts an seiner Figur ändern wollen. Er macht Spaß über einen Weiberhelden zu lesen dem alles egal ist, außer seiner anstehenden Pensionierung.

Auch der Stil ist gut gelungen, es gibt einen guten Lesefluss und das Buch hat fast immer genau das richtige Maß an Spannung. Doch dann kommen die Abschnitte mit den Berichten aus dem 8. Jahrhundert und man fragt sich als Leser, was hat das mit dem Fall zu tun. Nichtsdestotrotz sind diese historischen Abschnitte sehr interessant, stören aber ab einer bestimmten Länge den Lesefluss. Cooper erzählt immer mal wieder historisch wertvolle Details und springt viel in den Zeiten hin und her, dabei möchte man als Leser lieber von Will und dem Fall hӧhren.

Doch ungefähr ab der Mitte des Romans hat man eine leise Ahnung wie der Mörder es angestellt hat und was das alles mit der Vergangenheit zu tun hat. Denn die interessante Frage bei diesem Thriller ist nicht etwa ,,wer ist der Mörder‘‘, sondern ,,wie hat er es getan‘‘. Wer für die Morde verantwortlich ist, ist schon relativ schnell klar, trotzdem ist die Story die dann folgt, sehr spannend. Es geht nämlich nicht einfach um irgendwelche Menschen, die Sterben, sondern Cooper fährt mit allen möglichen Verschwӧhrungstheorien auf, die letztlich, doch viel weiter von der Wahrheit entfernt sind, als vom Leser angenommen wird.

Schlussendlich kann ich das Buch weiter empfehlen, es handelt sich nämlich nicht nur um einen einfachen Thriller, sondern dieser hat Tiefe. Er hebt sich deutlich von andern Büchern ab und hat viel Spannung zu bieten, auch wenn man manchmal ein wenig Geduld bei den Historischen Abschnitten braucht.

 

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Die Namen der Toten

Autor: Glenn Cooper

Verlag: Rowohlt

Format: Taschenbuch

Seitenanzahl: 512

Erscheinungsdatum: 6. März 2009

ISBN-10: 3499249286

ISBN-13: 978-3499249280

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 22.04.2009, zuletzt aktualisiert: 30.04.2019 14:17