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Die Runenmeisterin von Torsten Fink

Rezension von Frank W. Werneburg

 

Verlagsinfo:

Eher unfreiwillig landen die Zwillinge Ayrin und Baren beim kauzigen Runenmeister Maberic vom Hagedorn. Nun ziehen sie mit ihm durchs Land und erlernen die Magie der Runen. Ein Handwerk, das viel gefährlicher ist, als es den Anschein hat. Bald geraten die Zwillinge in ein Spiel finsterer Mächte, in dem Hexen, Drachen und die magische Urkraft selbst im Verborgenen ihre Fäden spinnen. Als sich Ayrins großes magisches Talent offenbart, wird klar, dass die Zwillinge etwas mit den Mächten, die die Menschheit bedrohen, verbindet. Woher stammt Ayrins Kraft? Schlummert etwas Dunkles in dem Mädchen? Wird Ayrins Kunst, die Runen zu zeichnen, am Ende über das Schicksal der Menschen entscheiden?

 

Rezension:

Praktisch seit sie denken können, schuften Ayrin und Baren als Schuldknechte beim Wirt Grener Staak, auf dessen Türschwelle sie einst von ihrer Mutter abgelegt worden waren. Eine Hexe, die Schlimmes über das Dorf bringt, und ein Runenmeister ändern jedoch alles. Schon bald ziehen die Zwillinge mit letzterem durch die Sturmlande. Ayrin scheint die fähigste Schülerin zu sein, die dieser jemals hatte. Der Hexe und ihrem unheimlichen Begleiter kommt gerade das eigenartig vor. Sie folgen ihnen heimlich, führt sie der Weg doch in die Richtung, wo sie ohnehin etwas im Auftrag ihres Herren zu erledigen haben.

 

Torsten Fink siedelt seinen Fantasy-Roman genretypisch in einer mittelalterlich wirkenden Welt an. Dass es hier Magie gibt, zweifelt keiner ihrer Bewohner an, die genauen Zusammenhänge sind den meisten einfachen Leuten jedoch fremd. So wundert es nicht, dass auch die beiden Protagonisten, die in einfachen Verhältnissen aufwuchsen, nur eine sehr oberflächliche Vorstellung der Zusammenhänge haben. Der Autor erzählt seine Geschichte in einem eher behäbigen Tempo, wobei er sich (nicht nur) in den Dialogen einer altertümlich angelegten Ausdrucksweise bedient, die jedoch gut zur beschriebenen Welt passt. Auch nur annähernd als Action zu bezeichnende Szenen bilden in diesem Buch eine seltene Ausnahme. Zusammen mit der Hauptprotagonistin Ayrin wird der Leser behutsam in die Zusammenhänge der Magie und somit der Geschichte eingeführt, wobei den 17-jährigen Geschwistern eine weit tiefere Bedeutung zukommt, als sie selbst es erahnen. Auch wenn das Buch ein weitgehend abgeschlossenes Ende aufweist, bleibt ausreichend Raum für eine mögliche Fortsetzung.

 

Fazit:

Auf Fantasy-Fans, die sich in eine ruhige Erzählweise einfinden können, wartet hier ein interessantes magisches Abenteuer.

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Eure Meinung:

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Buch:

Die Runenmeisterin

Autor: Torsten Fink

Cover: Max Meinzold

Gebundene Ausgabe, 448 Seiten

Thienemann, 11. Februar 2019

 

ISBN-10: 3522202562

ISBN-13: 978-3522202565

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B07JDS1WHF

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

Weitere Infos:


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Erstellt: 27.02.2019, zuletzt aktualisiert: 16.05.2019 14:35