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Die Saat der Hexe von Alan Blake

Rezension von Martin Barthel

 

Klappentext:

Eine finstere Macht löscht seine Familie aus und entführt seine geliebte Frau, aber er überlebt.

So begibt sich Thorkar rasend vor Zorn und Rache auf die Suche nach ihr, um sie aus den Klauen des Bösen zu befreien.

Ein Albtraum beginnt, der mit der Realität zu verschmelzen droht. Er gerät in den Sog des Grauens und trifft eine Hexe, deren Macht böser ist als Thorkar es ertragen kann.

Aber zwei tapfere Freunde stehen ihm bei im aussichtslosen Kampf gegen dämonische Mächte. Doch reichen ihre Kraft und ihr Mut, um das einst so friedliche Land vor dem Untergang zu bewahren und Thokars Frau zu retten?

 

Beurteilung:

Vor einiger Zeit löschte die größenwahnsinnige Hexe Myrka das Leben von Thorkars gesammter Familie aus. Erfüllt vor Hass und Zorn machte er sich nun auf, um Rache an diesem Weib zu üben.

Nach einem grossartigen Sieg über die Hexe fühle er sich schon wie der sicherer Sieger. Doch wusste er nicht wie sehr er sich geirrt haben sollte. Die hinterlistige Myrka verschwand durch ein Dimensionsporal, wo sie in einer Zwischen-Welt neue mächtige Verbündete gefunden hatte.

Als in Thorkar die ersten Zweifel über seinen vermeitlichen Sieg aufkamen, wurden sie auch schon bald Realität und seine Suche begann von vorn. Begleitet von einem jungen und abenteuerlustigen Krieger, der frisch von der Akademie kam, und einem alten Freund und Waldläufer machte er sich nun erneut auf, um seine Rache zu vollenden. Doch sie waren nicht die einzigen die auf der Suche waren...

 

Dem Buch "Die Saat der Hexe" ist es deutlich anzumerken, daß es das Erstlingswerk des Autors Alan Blake ist. Mal davon abgesehen, daß es doch sehr leicht zu lesen ist und man auch sehr schnell in die Geschiche eintauchen kann fehlt Alan Blake noch die Kunst einer herkömmlichen Geschiche ein "Gewisses Etwas" zu geben, wie es zum Beispiel ein Hohlbein tut.

 

Alan Blake hat in diesem Buch, mit mäßigem Erfolg, versucht eine Spannungskuve aufzubauen, die sich erst am Ende des Buches enlädt. Mann kann sich sehr leicht von diesem Buch mitreissen lassen, jedoch ist die gesammte Handlung, bis auf einige Elemente doch wirklich sehr und Altbacken vorhersehbar.

 

Es wird das Typische "Held sucht mit Freunden nach Mörder seiner Familie" Klische zurückgegriffen, was das Buch auch nicht viel Spannender macht. Ich möchte aber nicht vergessen, das ich mit diesem Buch wirklich kurzweilige Stunden hatte, und es meistens auch nicht mehr freiwillig aus den Händen legen wollte, wenn ich ersteinmal angefangen habe es zu lesen. In entspannter Atmosphäre ist es genau die richtige Lektüre um ein wenig abzuspannen. Nur mehr sollte man halt nicht erwarten.

Alles in allem hätte ich mir gewünscht, das Alan Blake bei seinem ersten Buch doch ein wenig mehr Mut gezeigt hätte, um etwas neues zu versuchen, statt auf alt hergebrachte Fantasy-Einheitskost zurückzugreifen.

 

Da ich weiss, daß der Asaro-Verlag dort auch noch ein Wörtchen mitzureden hatte, möche ich Alan Blake jetzt nicht schlechter machen als es sein erstes Buch vermuten lässt. Ich denke die Anlagen eines guten Fantasy-Autors sind vorhanden. Mit etwas mehr Mut sich von der Masse abzuheben, traue ich ihm noch durchaus zu sich in der Fantasy-Literatur zu etablieren.

 

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Buch

Titel: Die Saat der Hexe

Autor: Alan Blake

Verlag: Asaro Vlg

Taschenbuch, 204 Seiten

ISBN: 3-934625-31-2

Erhältlich bei: Amazon

weitere Infos:


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Erstellt: 25.08.2005, zuletzt aktualisiert: 16.05.2019 14:35