Auch wenn der Event um die Dunklen Droiden inzwischen vorüber ist, wirken die Ereignisse immer noch nach. Eine Zeit der Prüfungen und Veränderungen stehen an, die alle betreffen, vor allem aber Luke Skywalker und Lando Calrissian, wie in Die Sith und der Skywalker zu lesen ist.
Um Lobot zu helfen hat Lando die Rebellion mehr oder weniger verraten, deshalb wartet er nun auch auf seinen Prozess. Natürlich wendet er sich an eine begabte Verteidigerin, die es ganz interessant findet, einmal mit den Rebellen zu tun zu haben, aber können sie das drohende Todesurteil abwenden?
Derweil beschäftigt sich Luke damit, einen Kyber-Kristall zu heilen, etwas, was schon viele Jahre nicht mehr gewagt wurde. Dabei muss er tief in Visionen eintauchen, die ihm auch das Wesen der Sith näher bringen.
Man merkt, dass gleich mehrere Handlungsfäden aufgegriffen werden, denn zum einen besucht Luke alte Bekannte, die ebenfalls die Macht kennen und spüren, um das Wesen der hellen und dunklen Seite besser zu verstehen. Dabei wagt er sehr viel, kommt aber gestärkt zurück.
Nicht zuletzt wird auch die Geschichte von Lando fortgeführt, der seinen Freund Lobot retten wollte und deshalb die Rebellen verriet, was ihm einige, vor allem aus der Führungsspitze ziemlich übel nehmen. Damit er vielleicht doch noch eine Chance hat, bittet er eine alte Freundin um Hilfe, die mit sehr viel Spaß dabei ist.
So werden einige wichtige Handlungsebenen abgeschlossen, die teilweise aber auch schon die Zukunft vorbereiten, denn immerhin nähert man sich auch in diesen Geschichten dem Ende der Lücke, die zwischen dem zweiten und dritten Film geschlossen werden will. Und nicht zuletzt wird auch Luke sicherer im Umgang mit der Macht, was schon bald für ihn wichtig werden will.
Damit es nicht all zu langweilig wird, sorgt auch noch eine Entführung für ein wenig Action, ansonsten verläuft die Geschichte überwiegend ruhig und es kommen auch einmal Nebencharaktere zum Zuge, die man sonst eher selten sieht.
Heraus kommt eine unterhaltsame Geschichte, die den Hintergrund angemessen fortschreibt ohne jedoch die Aussage der Filme zu verfremden. Zudem macht es Spaß, auch einmal ein paar andere Figuren in den Vordergrund gerückt zu sehen.