Die Toten von Crookham Hall (Autorin: Michelle Salter; Ein Fall für Iris Woodmore 1)
 
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Die Toten von Crookham Hall von Michelle Salter

Reihe: Ein Fall für Iris Woodmore Band 1

 

Rezension von Frank W. Werneburg

Verlagsinfo

London, 1920. Die Reporterin Iris Woodmore landet eine Schlagzeile, als zum ersten Mal zwei Frauen gegeneinander antreten, um Großbritanniens nächste weibliche Abgeordnete zu werden.

Doch zeitgleich muss sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, da ihre Mutter Violet 1914 bei einem Angriff der Suffragetten auf das Parlament tödlich verunglückte. Bis heute glaubt Iris, ihre Mutter sei bei einem Sturz in die Themse versehentlich ums Leben gekommen – doch ein Bootsmann, der Zeuge des Geschehens war, erzählt ihr etwas Sonderbares: Violet Woodmore fiel nicht in die Themse – sie sprang.

Iris macht sich nun auf die Suche nach der Suffragette, die an jenem schicksalhaften Tag bei ihrer Mutter war – nur um festzustellen, dass sie sechs Jahre zuvor aus Crookham Hall verschwand.

Verzweifelt forscht Iris nach der Wahrheit hinter dem verhängnisvollen Sprung und entdeckt, dass das Haus ihrer Vorfahren Geheimnisse und Lügen verbirgt, die unweigerlich zu einem Mord führen …

Rezension

Erstmals treten in dem Wahlkreis, in dem die junge Reporterin Iris Woodmore lebt und arbeitet, 2 Frauen gegeneinander an. Bei der Berichterstattung stößt Iris auf überraschende Informationen zum Tod ihrer Mutter vor 6 Jahren. Außerdem gab es Verbindungen zwischen ihrer Mutter und einer der aktuellen Kandidatinnen. Als es dann auch noch zu einem Mord kommt, muss die Reporterin gleich in mehrere Richtungen nachforschen.

 

Zumindest im vorliegenden 1. Band geht diese Cosy-Crime-Reihe von Michelle Salter für das Genre eher unübliche Wege. Während sich die Handlung zunächst auf den Tod der Mutter der Protagonistin, die der Suffragetten-Bewegung angehörte, konzentriert, wendet sich die Geschichte später einem Mordfall zu. Dass es zwischen beidem einen Zusammenhang gibt, dürfte ›geübte Leser‹ kaum überraschen. Relativ ungewöhnlich ist auch, dass das Interesse der Protagonistin weniger darauf gerichtet ist, den Mörder zu überführen, als vielmehr darauf, die Verdächtige zu entlasten. Die Suffragetten und ihr Kampf ums Wahlrecht bilden dabei einen ständig mitschwingenden Hintergrund.

Der Kriminalfall ist durchaus interessant, das ›typische Cosy-Crime-Gefühl‹ stellte sich bei mir allerdings nicht ein. Das heißt jedoch nicht, dass ich das Buch deshalb als schlecht empfinden würde. Ich würde es jedoch eher als historischen Frauenroman mit Crime-Elementen bezeichnen.

 

Die Autorin lässt ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin agieren.

Fazit

Diese Kriminalgeschichte aus den frühen 1920er Jahren bietet interessante Twists, erweckt allerdings kaum Cosy-Crime-Feelings.

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eBook:

Die Toten von Crookham Hall

Reihe: Ein Fall für Iris Woodmore Band 1

Original: Death at Crookham Hall, 2023

Autorin: Michelle Salter

Übersetzung: Andrea Kienitz

Dateigröße: 3,3 MB, ca. 466 Seiten

dp Verlag, 28. August 2025

Cover: Rachel Lawston

 

Kindle-ASIN: B0FLDXVZC8

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition


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Erstellt: 15.09.2025, zuletzt aktualisiert: 15.09.2025 14:53, 25181