Das Spiel bietet keine offenen Welten, sondern verzweigte Areale, die ihr auf recht linearen Pfaden erforscht. Eine übersichtliche Karte hilft bei der Orientierung. Wie in jedem Monster-Trainer·innen-Spiel trefft ihr hier auf umherlaufende Kreaturen, die nur allzu gern Streit suchen.
In »Digimon Story« verschafft ihr euch einen Vorteil, indem ihr die Viecher zum einen vor dem Kampf analysiert und danach per Tastendruck attackiert. Kämpfen könnt ihr allerdings auch jederzeit ausweichen oder sie aufgeben.
Wer keine Lust hat, selbst zur Tat zu schreiten, kann die Gefechte auch automatisch ablaufen lassen. Die KI übernimmt dann die Drecksarbeit. Und tatsächlich ist diese Variante ein probates Mittel, um Zeit zu sparen, ohne wertvolle Erfahrungspunkte zu verschenken. Die Gefechte in der freien Wildbahn sind nämlich allzu einfach und in den meisten Fällen kaum der Rede wert. So richtig spannend wird »Digimon Story: Time Stranger« erst im Konflikt mit Titan·innen – alles andere ist Sparring.