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Disney Friends (Nintendo DS)

Rezension von Julia Krause

 

Disney ist bekannt für all die wunderschönen Filme, die für Kinder und ihre Eltern produziert worden sind. Es gibt einige Charaktere, sie besonders beliebt sind und denen man sich in dem vorliegenden Spiel „ Disney Friends“ angenommen hat. Hier trifft man alte Bekannte wieder und kann allerlei lustige Abenteuer mit ihnen erleben.

 

Handlung

 

Der Spieler wird zu einem Beschützer ernannt. Naseweis holt einen ab und erklärt, wie das alles nun vonstatten gehen wird. Sie besitzt einen Laden, in dem man allerlei seltsame, lustige und nützliche Dinge für die Disney Freunde kaufen kann. Der Spieler selbst hat einen Beschützerraum, in dem man Pokale sammeln oder die neusten Erfolge begutachten kann. In dem runden Raum, in dem sich der Spieler befindet, gibt es verschiedene Türen. Zu Beginn ist lediglich eine Türe offen, die zu einem Außerirdischen führt. Das lustige grüne Männchen dient dazu, die Grundstruktur kennen zu lernen. Man kann mit ihm sprechen, woraufhin er antwortet, man kann mit ihm spielen und ihn streicheln oder puffen. Nachdem man sich mit ihm angefreundet hat, öffnet sich die erste weitere Türe, die zu Stitch führt. Der lebendige Rabauke hat allerlei Schabernack im Kopf und man hat alle Hände voll zu tun, um ihn zufrieden zustellen. Die zweite Türe führt zu Dorie, der vergesslichen Freundin von Nemos Vater. Sie vergisst auch tatsächlich alles, wer man ist, was man gerade tut und sie kann eines sehr gut: sich in Schwierigkeiten bringen. Hier muss man beispielsweise immer wieder verhindern, dass sie sich weh tut oder gar in die Luft gesprengt wird. Tür Nummer drei gibt den Weg frei zu Winnie Puuh, der niemals satt wird, sich im Dunkeln nicht wohl fühlt und am liebsten Honig nascht und in einem Schaukelstuhl schaukelt. Er liebt es zu spielen und zu essen und so ist man hier überwiegend damit beschäftigt, Nahrung für den kleinen Nimmersatt heranzuschaffen.

 

Die letzte Tür führt zu Simba. Er ist ein stolzer kleiner Prinz, der einen auch gern mal links liegen lässt, wenn er keine Zeit für einen hat. Stattdessen spielt er mit seinen Freunden gerne „Wanzen fangen“ oder möchte zärtlich gestreichelt werden.

 

Technik

 

Die Grafik ist nett. Während die Hintergründe etwas künstlich aussehen, klettern und toben die Freunde jedoch im Vordergrund herum, machen etwas kaputt, bauen etwas oder benutzen diverse Gegenstände um sich zu unterhalten. Dabei ist es egal, ob man gerade mit ihnen interagiert oder nicht, sie scheinen was das betrifft ein eigenes Wesen zu haben. Interagieren kann man mit ihnen auf verschiedene Art und Weise. Entweder mit Hilfe des Touchpens, mit dem man auf verschiedene Buttons klicken kann. Somit spricht man mit den Freunden oder gibt ihnen ein neues Spielzeug, etwas zu essen und dergleichen, oder man spricht direkt durch das Mikrofon mit ihnen. Auch Fotos kann man von ihnen machen, die man sich später noch einmal ansehen kann. Die Hintergrundmusik ist dabei zwar angenehm, jedoch nur zweitrangig, da man immer wieder darauf acht gibt, was der Freund zu einem sagt. Wenn er spielen will oder Hunger hat, gibt er das nämlich lautstark kund. Dabei sind auch die Hintergrundgeräusche sehr ansprechend und gut auf die Aktionen abgestimmt worden. Die Bedienung des Spiels kann man direkt in der Spielanleitung nachlesen, die sehr detailliert ist.

 

Die kleinen Abenteuer sind fantasievoll ausgetüftelt worden, man muss verschiedene Situationen überstehen und Aufgaben erfüllen, die zum Teil recht anspruchsvoll, jedoch immer grafisch sehr gut sind.

 

Spielspaß

 

Dieses Spiel ist fantastisch, obwohl es natürlich Freunde gibt, die man lieber hat als andere. Beispielsweise ist Winnie Puuh sehr anstrengend, weil er immer etwas zu essen haben will: „In meinem Bäuchlein rumpelt und pumpelt es“, „Hast du nicht etwas Honig für mich?“. Stattdessen ist beispielsweise der eigentlich anstrengende Stich einfach nur ein toller Freund, mit dem man viel Spaß hat und bei dem es Freude macht, ihn zu betrachten. Das Spiel wiederholt sich in seinen Grundzügen, wenn man es wieder von vorne spielt, doch wenn dazwischen etwas Zeit verstrichen ist, kann man sicherlich erneut viel Neues entdecken. Es macht auf jeden Fall großen Spaß mit den Freunden zu spielen und Abenteuer mit ihnen zu erleben. Da das Spiel auch nicht sonderlich komplex ist, man aber lesen können sollte, wenn man es spielt, ist am besten für Schulkinder ab sechs Jahren geeignet.

 

Fazit

 

Alles in allem liegt damit ein sehr gutes Spiel vor, mit dem man jede Menge Spaß haben kann und das Kinderherzen höher schlagen lässt. Man findet hier neue Freunde, mit denen man eine Beziehung eingehen kann, die sich je nach Bemühen eng entwickelt.

 

 

Eure Meinung:


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Disney Friends (Nintendo DS)

von Disney Interactive

System: Nintendo DS

USK: ohne Altersbeschränkung

ASIN: B000ZQCGYM

Erhältlich bei: Amazon

 

 

 

 


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Erstellt: 07.05.2008, zuletzt aktualisiert: 16.02.2017 13:47