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Divinity: Original Sin 2

Rezension von Max Oheim

 

Verlagsinfo:

Sammelt eure Gruppe von Begleitern und baut eine Beziehung zu ihnen auf. Besiegt Gegner in einem taktischen, rundenbasierten Kampf. Verwendet die Umgebung als Waffe, setzt den Höhenunterschied taktisch ein, um Vorteile zu erhalten. Manipuliert die Elemente um euren Sieg zu festigen.

 

Story:

Die Quellenmagier werden als die Wurzel allen Übels gesehen, da sie die sogenannten Leerenerwachten anziehen. Deshalb werden die Quellmagier mit einem Gefangenenschiff und mit einem Halsring, der die Quellenmagie unterdrückt, auf eine einsame Insel, die Freudenfeste, gebracht. Diese Insel liegt irgendwo im Meer und die Flucht ist quasi schon fast unmöglich. Doch den Quellmagiern bleibt nicht als das Entkommen von der geheimnisvollen Insel übrig.

 

Gameplay:

Wie in eigentlich allen Rollenspielen, darf sich der Spieler zuerst einen Charakter erstellen. Hierbei kann man sich zwischen Zwerg, Mensch, Elf oder Echse entscheiden, jedoch gibt es diese Herkunftsarten auch noch als Untoten-Varianten. Als wäre das nicht schon genug Auswahl, gibt es auch noch sechs vorgefertigte Charaktere, die der Spieler aber im Laufe des Spieles wiedertrifft, falls er sich bei der Auswahl nicht für sie entscheiden sollte.

Neben der Herkunft kann der Spieler nach Belieben das Erscheinungsbild, Klassentyp dazugehörige Fähigkeiten und Attribute bearbeiten.

Zusätzlich kann der Spieler aus einer großen Liste Talent und Ruf seines Charakters auswählen.

Abgesehen von der Charaktererstellung, dem großen Questumfang oder der Geschichte bleibt noch das rundenbasierte Kampfsystem. Per Aktionspunkte bewegt der Spieler seine Charaktere über das Kampffeld, benutzt Fähigkeiten und Zauber. Da es sowohl Rüstungspunkte gegen physischen und magischen Schaden gibt, muss der Spieler erst genug Schaden anrichten, um die Rüstungspunkte zu beseitigen, ehe er den eigentlichen Gegner richtig schaden kann.

Aber auch das Nutzen der Elementareffekte kann einen Vorteil im Kampf mit sich bringen, zum Beispiel Feuer mit Wasserzaubern löschen oder Öl mit Gesteinsmagie austreten lassen, welches man dann wiederum mit Feuerzaubern entzündet. Außerdem kann der Spieler auf eine Plattform oder ein erhöhtes Gebiet steigen, um Schadens- und Reichweitenboni zu erhalten. Allerdings kann der Gegner das natürlich auch. Es gibt eine große Auswahl an Fähigkeiten die erlernbar sind, zudem kann man diese fast unbegrenzt kombinieren.

 

Sollte sich der Spieler gerade mal nicht in einem Kampf befinden, muss er Dialoge führen und Rätsel lösen. Leichter gesagt als getan, denn diese sind doch sehr anspruchsvoll und fordernd.

 

Neben der Möglichkeit das Spiel mit Freunden zusammen zu spielen gibt es jetzt auch den Arena-Modus. Zur Verfügung stehen aktuell »Deathmatch« sowie ein Modus namens »Kill the King«, bei dem der Spieler jeweils den Boss eines feindlichen Zweierteams besiegen muss.

 

Grafik / Sound:

Die offene Spielwelt von Divinity wurde sehr gut gestaltet und auch Wert auf Details gelegt. Selbst in der kleinsten Ecke finden der Spieler noch Gegenstände. Die Kampf-und Partikeleffekte beeindrucken sofort. Der Soundtrack des gesamten Spieles ist wunderschön und passt sich dem Spielgeschehen perfekt an.

 

Fazit:

Wow, einfach nur Wow. »Divinity: Original Sin 2« ist einfach ein perfektes Spiel. Es beeindruckt mit allem was es bietet, sei es die Grafik, das Kampfsystem oder sogar schon die Charaktererstellung, es passt einfach alles. Der Soundtrack ist einfach bombastisch schön, ich hab alleine schon an die fünf Minuten im Hauptmenü verbracht, nur um mir die Musik anzuhören. Die englische Vertonung der Charaktere ist ebenso gut wie die Musik. Die Sprecher wurden passend ausgesucht und haben es einfach toll gemacht. Bei der ganzen Vielfalt und dem wirklich großen Spielumfang ist »Divinity Original Sin 2« definitiv dieses Jahr ein Pflichtkauf!

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Eure Meinung:

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PC Game

Divinity Original Sin 2

Larian Studios, 14. September 2017

 

Erhältlich bei: Steam

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Erstellt: 05.10.2017, zuletzt aktualisiert: 18.06.2019 11:05