Doctor Strange 2: Der doppelte Doktor

Rezension von Christel Scheja

 

Wieder einmal ist die Serie um Doctor Strange neu gestartet worden, wenngleich man diesmal auch die vorhergehenden Geschehnisse berücksichtigt hat und auf diesen aufbaut. Denn um seine Kräfte zurück zu gewinnen, begibt sich der Meister der mystischen Künste hinaus ins All.

 

Nach einer langen und teilweise schmerzhaften Irrfahrt ist er nun an der Seite der ebenso eigenwilligen wie magisch begabten Kanna auf dem Weg zurück zur Erde. Er lädt sie dazu ein mit ins Sanctum zu kommen, doch sie erleben eine böse Überraschung, denn es ist nicht so unbewohnt wie vermutet. Ein anderer Stephen hat sich dort eingenistet, einer der niemals die Erde verlassen zu haben scheint, aber dennoch an Macht gewonnen hat.

Natürlich macht Stephen sich daran, heraus zu finden, was da vor sich geht. Zugleich holen ihn seine Taten ein, denn Magie hat immer ihren Preis, und nun scheint auch die der Tag der Abrechnung für ihn gekommen zu sein. Doch ist der Oberste Zauberer der Erde niemand, der sich einschüchtern lässt – oder?

 

Das Rätsel um den anderen Stephen Strange ist schnell gelöst, aber auch eine interessante Überleitung zu den weiteren Ereignissen, die noch einmal im letzten Heft der Reihe zum Höhepunkt und Abschluss kommen. Zugleich feiert man die insgesamt vierhundertste Ausgabe mit kleinen Geschichten, die noch einmal ein paar Kleinigkeiten Revue passieren lassen.

Man merkt, dass sich der gebrochene Magier gesammelt und gefestigt hat, dass er nun wieder der ist, der er einst war, selbstbewusst und arrogant auf der einen Seite, aber auch mitfühlend auf der anderen. Dennoch hat er sich ein paar andere seiner Verhaltensweisen nicht abgewöhnt, die ihn auch jetzt wieder mehr kosten werden, als ihn lieb ist und zu einem Einsiedlerleben verdammen.

Es gibt auf jeden Fall ein paar keine Anspielungen auf frühere Abenteuer, ikonische Gegner tauchen auf und die Andeutungen, das ein noch größerer Feind kommen wird, spielen ebenfalls mit hinein, um die Geschichte spannend und abwechslungsreich zu halten.

Die Kämpfe werden mittels Zauberei ausgefochten, manchmal ist es aber auch notwendig rohe Gewalt einzusetzen.

Wie immer schwingt auch ein wenig Humor mit der die ganzen Abenteuer etwas auflockert und Lust auf mehr macht. Es bleibt also spannend in der magischen Welt … wenn man den Andeutungen glauben darf.

 

Fazit:

»Doctor Strange 2: Der doppelte Doktor« spinnt die Ereignisse des Neustarts gelungen fort und macht dadurch Lust auf mehr, denn die Schatten am Horizont verdichten sich, dass all dies nur Vorgeplänkel zu dem war, was den Obersten Zauberer als nächstes erwartet.

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zuletzt aktualisiert: 11.02.2021 18:07 | Users Online
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