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Doctor Strange: Verdammnis

Rezension von Christel Scheja

 

Der Einzelband „Doctor Strange: Verdammnis“ trägt nicht ohne Grund den gleichen Titel wie der letzte Band der regulären „Doctor Strange“-Serie, denn die Miniserie ist eng mit deren letzten Heften verknüpft. Zwar sind beide Bände auch unabhängig voneinander lesbar, aber der ein oder andere Zusammenhang geht doch flöten, wenn man eine davon nicht kennt.


Der Versuch des Meisterzauberers, Las Vegas mittels Magie in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuverwandeln ist gründlich daneben gegangen oder nur zum Teil gelungen, denn mit den alten Gebäuden und wiederbelebten Menschen hat er auch einen Teil von Mephistos Reich in diese Welt gehört. Natürlich lässt es sich der Erzfeind nicht nehmen, ihn hereinzulegen und festzusetzen. Stephen braucht Hilfe, und die kann ihm nur einer besorgen: Wong.

Tatsächlich lässt sich dieser nicht lange überreden und trommelt eine illustre Truppe von Magierin und denen zusammen, die sich selbst schon lange in einer Zwielichtwelt bewegen, so wie den „Ghost Rider“.

Aber ist diese illustre Truppe wirklich in der Lage, Mephisto zu besiegen, nachdem diesem schon die Avengers und Stephen zum Opfer gefallen sind?


Im Grunde schildert diese Mini-Serie mehr die „andere Seite“. Stephen ist zwar auch präsent, aber nicht so sehr wie Wong und seine Truppe, die vielleicht nicht so mächtig ist, wie die Avengers – aber dafür das ein oder andere Ass im Ärmel hat.

Doch um nach Las Vegas hinein zu kommen müssen sie sich erst einmal einen Kampf mit allen möglichen Monstern und Geisterreitern liefern – einige davon sind ihnen sehr gut vertraut.

Die Geschichte konzentriert sich deshalb mehr auf die Action, liefert die Kämpfe, die bei „Doctor Strange“ eher im Hintergrund laufen und führt den ein oder anderen Faden zusammen, der in den anderen Heften nur angedeutet wurde.

Dementsprechend ergänzt der Band die Serie sehr angenehm und erlaubt es den Lesern, wenn sie denn beide Bände kennen, Spaß an der Geschichte zu haben, die auch hier noch einmal alle Register zieht, ehe die „Legacy“-Ära heran dämmert. Allerdings endet dieser Band offener als der andere, da der Rest der Geschichte auch noch in einem anderen Band erzählt wird.

Der eigenwillige Zeichenstil kommt dem Thema sehr entgegen – er vertieft die düstere mystische Atmophäre, vor der sich die Action bewegt.


Fazit:

»Doctor Strange: Verdammnis« ist der ergänzende Sonderband zur regulären Reihe um den Meisterzauberer, den man auf jeden Fall kennen sollte, wenn man die Geschichte in voller Bandbreite genießen will.

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Eure Meinung:

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Comic:

Doctor Strange: Verdammnis

Doctor Strange: Damnation: #1-4 . Damnation: Johnny Blaze – Ghost Rider # 1 Marvel, USA, 2017

Panini Comics, 01/2019

Autoren: Donny Cates, Christopher Sebela und Nick Spencer

Zeichnungen und Tusche : Szymon Kudranski, Phil Noto und Rod Reis

Farbe: Dan Brown, Szymon Kudranski, Phil Noto und Rod Reis

Übersetzer: Marc-Oliver Frisch

Taschenbuch, 132 Seiten

 

ISBN-10: 3741611069

ISBN-13: 978-3741611063

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 18.01.2019, zuletzt aktualisiert: 13.02.2019 16:38