Nach einer längeren Pause versucht es Panini noch einmal mit einem neuen Doctor Who-Comic. Diesmal steht der aktuelle fünfzehnte Doktor mit seiner ersten Begleiterin Ruby Sunday im Mittelpunkt des Geschehens, auch wenn es heißt Jeder muss mal gehen. Doch so einfach ist das natürlich nicht.
Der Doktor und Ruby sind erst kurz miteinander zusammen, aber schon werden sie in ein dramatisches Abenteuer gerissen, das sie in die ferne Zukunft der Erde führt. Dort müssen sie die Menschen nicht nur vor einem alten und gefährlichen Feind beschützen.
Denn im Hintergrund zieht auch noch eine andere Macht ihre Fäden. Was hat es denn nun mit der finsteren Gestalt auf sich, die immer wieder in Erscheinung tritt und offensichtlich versucht ein paar Dinge zu sammeln …
Eines funktioniert bei den Comics immer am Besten – die ikonischen Gegenspieler des Doktors, seien es nun die Daleks oder die Cyberman. Weit abgeschlagen sind dagegen andere Feinde oder Monster wie der Master. Aber es wird natürlich abwechslungsreicher, wenn noch jemand anderes den Helden zusetzen darf.
Diesmal schlüpft ein Gegenspieler in diese Rolle, der ein wenig dem »Toymaker« ähnelt, der ja schon für die letzte Regeneration verantwortlich war und den Zeitreisenden arg beuteln durfte. Aber was hat es mit dem »Sommelier der Schreie« eigentlich auf sich?
Das müssen der Doktor und Ruby natürlich heraus finden und das sorgt für etwas mehr Spannung in der ansonsten doch leicht vorhersehbaren Handlung, die übrigens nach Rogue spielt, einer Folge mitten in der ersten Staffel.
Fans werden das bekommen, was sie erwarten, eine Folge, wie sie durchaus auch mit dem entsprechenden Budget verfilmt werden werden könnte und die die Figur des fünfzehnten Doktors wie auch seiner Begleiterin passend einfängt. Allerdings sollte man die aktuellen Staffeln schon kennen, um das Verhalten der Figuren nachvollziehen zu können. Die Zeichnungen sind wie aus einem Guß, wirken allerdings manchmal etwas fahrig.