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Doctor Who – Der zehnte Doktor 3: Die Quellen der Ewigkeit

Rezension von Christel Scheja

 

Das erste Jahr der neuen Comic-Abenteuer um den zehnten Doktor geht seinem Ende zu, von Panini in einem weiteren Sammelband veröffentlicht. Aber noch immer zeigt sich „Doctor Who“ in seinen Abenteuern von der besten Seite, begleitet diesmal von der jungen Gabby Gonzales aus New York.

 

Zum Auftakt haben die beiden eine unangenehme Begegnung mit einem Schlammmonster und vor allem das Erdenmädchen staunt über die Garderobe der Tardis, danach geht es für das sie allerdings erst einmal wieder nach Hause.

Das der Doktor einer Kleinigkeit nachgehen will, gibt er Gabby die Zeit, sich endlich einmal wieder mit ihrer Freundin Cindy zu treffen, die nur den Kopf über sie schüttelt und sogar ein wenig eifersüchtig. Denn selbst jetzt, wo sie wieder zusammen sind, kann erstere den Typen nicht vergessen sondern wartet dauernd auf einen Anruf von ihm.

Derweil entdeckt der Doktor den Ursprung der Störung nach und entdeckt das entsprechende Relikt, das die Quelle des ganzen ist, auf einer Auktion. Es soll eine Art Jungbrunnen sein, aber der Timelord spürt regelrecht, dass da viel mehr hinter steckt.

Als er an der Seite einer Artefakt-Jägerin der Sache genauer nach geht, die Spur aufnimmt und dann zusammen mit Gabby und Cindy in Berührung mit einer gealterten Hollywood-Diva kommen, bricht das Chaos erst richtig aus, denn die Schatten auch seiner Vergangenheit erwachen wieder zum Leben und ein ägyptischer Gott scheint auf die Erde zurückkehren zu wollen.

 

Was macht den Reiz dieser Comic-Serie aus? Das kann der Leser wieder in der abwechslungsreichen Sammlung erkennen, die erstmals einen größeren Einblick in die Tardis, beziehungsweise ihren Ankleideraum bietet und dabei vor allem graphisch einiges an Entdeckungsmöglichkeiten bietet. Das dazu passende kleine Abenteuer ist zwar nichtssagend, bereitet die beiden Helden aber auf das Kommende vor.

Interessant sind auch die ruhigeren Momente im Mittelteil, in denen Gabby Freundin Cindy diese regelrecht analysiert und auch dem Leser die Augen öffnet. Man merkt, dass sich durchaus ein Wandeln anbahnen könnte.

Zum dramatischen Hauptthema aber entwickelt sich die Geschichte, als das zutage tritt, was anfangs nur in Andeutungen zu spüren war. Jemand spielt mit der Zeit – etwas, was der Timelord eigentlich nicht dulden sollte – aber ist er wirklich in der Lage, einem Volk zu trotzen, das die Menschen der Erde als ägyptische Götter kennen? Ein nervtötender Kult scheint jedenfalls mit Elan an deren Rückkehr zu arbeiten, etwas, was der Doktor nicht dulden kann. Doch ist er mächtig genug, um den Feind aufzuhalten?

Es bleibt spannend und dramatisch bis zum Schluss. Wie in der Serie stehen die Menschen im Mittelpunkt, nicht das epische Geschehen, begleitet von detailreichen Zeichnungen, kleinen bösen Überraschungen und nicht zuletzt vielen Anspielungen, die vor allem Fans begeistern dürften.

 

Auch der dritte Sammelband von „Doctor Who: Der zehnte Doktor“ weiß durch eine abwechslungsreiche Handlung, atmosphärische Entwicklungen, gespickt mit Humor und vielen Verweisen auf die Fernsehserie zu überzeugen, so dass „Die Quellen der Ewigkeit“ zu einem Genuss werden.

 

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Eure Meinung:

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Buch:

Doctor Who – Der zehnte Doktor 3: Die Quellen der Ewigkeit

Robbie Morrison

Doctor Who – The Tenth Doctor # 11-15, USA 2015

Panini Verlag, Stuttgart, 01/2017

Science Fiction, ISBN 978-3-74160-050-0, 128/1699

Aus dem Amerikanischen von Claudia Kern

Zeichnungen von Elena Casagrande, Eleonora Carlini, Rachael Stott & Leonardo Romero , Farben von Arianna Florean, Hi-Fi

Vollfarbiges Softcover auf Kunstdruckpapier mit Klappbroschur

www.paninicomics.de

 

ISBN-10: 3741600504

 

Erhältlich bei: Amazon

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Erstellt: 28.02.2017, zuletzt aktualisiert: 07.05.2019 18:16