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Doctor Who – Der zwölfte Doktor 2: Frakturen

Rezension von Christel Scheja

 

Nach „Der Wilde Planet“ dürfen die Fans nun den zwölften Doktor und Clara bei ihren weiteren Abenteuer begleiten und „Frakturen“ der zweite Band von „Doctor Who – der zwölfte Doktor“ ist nicht minder dramatisch als der erste.

 

Nachdem Clara vom dunklen Einfluss einer Göttin befreit werden konnte, braucht sie ein wenig Abstand von den ganzen Abenteuern und kehrt erst einmal in die Coal Hill Highschool zurück. Doch auch dort kann sie nicht lange durchatmen, denn eine ihrer Schülerinnen wendet sich an sie, weil sie Hilfe für sich und ihre Familie braucht, werden diese doch von unheimlichen Geschehnissen bedroht, seit ihr Vater wieder zurück ist.

Prompt ist der Doktor wieder zurück und schon bald müssen sie sich mit einem Feind herumschlagen, der durch die Risse in Zeit und Raum huscht und sich in den Körpern unschuldiger Menschen einnistet.

Auch als das überstanden ist wird es nicht viel besser, denn der Trip nach Vegas ins Jahr 1963, die Begegnung mit Frank Sinatra und dem „Rat-Pack“ führt schon bald in eine Katastrophe, die in der fernen Vergangenheit ihren Anfang nahm.

 

Es scheint, als sorge die Unterstützung von George Mann, einen erfahrenen Autor und Drehbuchschreiber für „Doctor Who“ dass die weiteren Geschichten um den zwölften Doktor weniger verklemmt und ein wenig lebendiger wirken. Denn die Geschichte konzentriert sich jetzt nicht mehr ganz so intensiv auf den Timelord und seine Begleiterin, sondern gibt auch den Menschen drumherum ein wenig mehr Raum.

Das sorgt für das nötige menschliche Drama mit ungewissem Ausgang und der entsprechenden Spannung. Gerade die erste Erzählung hat etwas mehr Biss und bindet den Leser stärker.

Die zweite ist eher eine nette kleine Hommage an gewisse Personen und den Flair von Las Vegas in den sechziger Jahren und erzählt auch eine nette kleine Geschichte aus der Vergangenheit.

Heraus kommen zwei kurzweilige Abenteuer, die den Doktor und Clara etwas lockerer erscheinen lassen, ein wenig Witz aufbieten und auch noch den Figuren drumherum etwas mehr Leben geben.

 

„Frakturen“ der zweite Band von „Doctor Who – Der zwölfte Doktor“ bietet daher eine interessante Steigerung, was die Darstellung der Figuren und den Inhalt der Geschichten betrifft. Nun fühlt man sich mehr denn je in der Geschichte, die wohl auch noch in der zweiten Hälfte der achten Staffel spielt.

 

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Eure Meinung:

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Comic:

Doctor Who – Der zwölfte Doktor 2: Frakturen

Robbie Morrison & George Mann

Doctor Who – The Twelfth Doctor # 5-10, USA 2014/15

Panini Verlag, 11/2016

Übersetzerin: Claudia Kern

Zeichnungen: Brian Williamson und Mariano Laclaustra

Farben: HI-FI

 

ISBN-10: 395798954X

 

Erhältlich bei: Amazon

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Erstellt: 18.11.2016, zuletzt aktualisiert: 07.05.2019 18:16