Dragon Master (NDS)
 
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Dragon Master (NDS)

Rezension von Wiebke

 

Drachen haben schon immer eine ungeheure Faszination auf Kinder ausgeübt. Aber auch Erwachsene beschäftigen sich gerne mit den überaus imposanten Wesen aus der Steinzeit. Nicht anders ist der Hype zu erklären, der mit „Jurassic Park“ oder „In einem Land vor unserer Zeit“ die Menschen erfasste und diese in Kinos und Videotheken gleichermaßen trieb. Denn seit die Dinosaurier im 19. Jahrhundert in das Licht der Öffentlichkeit rückten, sind sie nicht mehr wegzudenken. Ob laufend, fliegend oder kriechend, in Filmen, Spielen oder als Plüschvarianten, sie erfreuen sich stets gleich bleibend großer Beliebtheit bei Jung und Alt.

So verwundert es auch niemanden, dass mit „Dragon Master“ ein weiteres Spiel auf den Markt gekommen ist, in dem ein Drache eine nicht unbedeutende Rolle spielt.

 

In dem beschaulichen Ort Alradur ist ein Erdbeben ausgebrochen, das die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Bent, ein Junge aus der Stadt, wird dabei von seiner Schwester getrennt und als er sich auf die Suche nach ihr begibt, trifft er in einer Höhle auf den Drachen Aviel, der unter den Felsen der eingestürzten Höhlendecke verschüttet liegt. Um freizukommen, bittet er Bent, die auf ihm liegenden Felsstücken zu entfernen. Zum Dank dafür, möchte er ihm bei der Suche nach seiner Schwester helfen, aber dabei auch den Grund für das Beben herausfinden. Hierzu trägt er Bent auf, einen Zauberstab in der Höhle zu finden, mit dessen Hilfe es ihm gelingen kann, den vielfältigen Gefahren die in Form von Spinnen, Echsen und anderen Ungeheuer zu trotzen und Alradur vor weiterem Unheil zu bewahren. Schon bald muss Bent entdecken, dass der Baum des Lebens nicht mehr blüht und das dessen Wohlbefinden der Schlüssel zur Rettung der Welt bedeutet.

 

Der Spieler schlüpft in die Rolle des Jungen Bent und muss versuchen mit Hilfe des Drachen Aviel die Stadt vor Unheil zu bewahren. Dazu gilt es Minispiele zu bewältigen und Rätsel zu lösen, aber auch den Kampf gegen Ungeheuer aller Art aufzunehmen. Dabei sollte der Spieler jederzeit auf die Erhaltung seiner Lebensenergie achten, die bei dem Zusammenstoß mit einem Ungeheuer sinkt, jederzeit aber durch im Spiel zu findende Lebenskristalle wieder aufgeladen werden kann. Ähnlich verhält es sich mit der Zauberenergie, die durch eine weitere Art von Kristallen erneuert werden kann. Kristalle befinden sich in herumstehenden Truhen, die mit Hilfe von Schlüssel zu öffnen sind. Hier heißt es einfach nur Augen offen halten, denn alle Schlüssel und auch ein paar von den Kristallen liegen in der Gegend herum und müssen von Spieler aufgehoben werden. Die im Spiel vorhandenen fünf Zauber sind recht schnell zu erlernen und werden nacheinander im Spiel frei geschaltet. Sollte der Spieler aber einmal vergessen haben, wie ein solcher geht, kann er jederzeit im Zauberbuch nachschlagen. Um Felsspalten zu überwinden oder größere Distanzen zurückzulegen, kann Brent auf Aviels Rücken steigen, der dann problemlos mit ihm durch die Lüfte fliegt. Während des Flugs muss Aviel Felsbrocken, Zauberwesen und anderem mehr ausweichen, kann aber mit ausreichend gesammeltem Drachenpfeffer Gesteinsbrocken verschießen und sich somit zur Wehr setzen.

 

Während des Spiels trifft der Spieler auf viele Einwohner des Dorfes, die ihm entsprechende Anweisungen erteilen mit deren Hilfe sich Bent durch das Spiel hangelt. So muss er zum Beispiel den Bäcker suchen, der verschlafen hat, Wasser für einen ausgetrockneten Brunnen holen oder die Stadt von herumlaufenden Echsen befreien. Stellenweise eine ziemlich eintönige Angelegenheit, da Bent fortwährend durch die Stadt läuft und Häuser, Personen oder Gegenstände sucht. Hilfe erhält er dabei durch die immer zur Verfügung stehenden Anweisungen des Drachen, die sich aber nur auf ungefähre Ortsanweisungen beziehen. Ein Spiel also, das viel Geduld erfordert, und für Spieler, die viel Action lieben, weniger geeignet ist. Auch grafisch kann das Spiel nicht völlig überzeugen. Gegenstände und Spielfiguren wirken unscharf, einzig und allein die Farben sind gut gewählt und lassen die Umgebung realistisch erscheinen. Die Hintergrundmusik ist angenehm und basiert auf einem ruhigen Sound. Auch bei längerem Hören wirkt sie weder aufdringlich, noch störend. Die Bedienung ist, wie bei den meisten Spielen für den Nintendo DS, recht einfach gehalten. Mittels Touchpen lassen sich alle Funktionen steuern. Lediglich für den Eintritt in den Pausenmodus oder zum Beenden des Spiels benötigt man die Starttaste.

 

Fazit:

„Dragon Master“ ist ein unterhaltsames Spiel, das viel Geduld erfordert, dafür aber mit zwei äußerst sympathischen Hauptcharakteren und einfach gehaltenen Rätseln besticht. Ein Spaß für alle Drachenfans, die eher ein Such- als ein Actionspiel bevorzugen.

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Oje, das hat nicht geklappt, Elfenwerk! 202407132116443c11e80c
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MEDIUM:

Dragonmaster

von Tivola Publishing GmbH

Plattform: Nintendo DS

USK-Einstufung: USK ab 0 freigegeben

Erscheinungsdatum: 2. November 2009

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 11.02.2010, zuletzt aktualisiert: 21.10.2022 08:12, 10047