Alfie soll in den Ferien vom Druiden Orin Zauberunterricht bekommen. Dafür muss er ins 14. Jahrhundert reisen. Zum Glück dürfen Amy, Madeleine und Robin ihn begleiten. Doch die Zeitreise verläuft anders als erwartet. Ein Geist, der es auf Alfies Magie abgesehen hat, taucht auf und schickt Orin und andere Erwachsene in eine Art Koma. Um sich selbst zu retten und den Erwachsenen zu helfen, müssen Alfie und seine Freunde eine Hexe auf einer einsamen Insel finden – und hoffen, dass sie ihnen helfen kann.
Erneut lässt Gabrielle Kent ein paar Monate nach den Ereignissen aus Band 2 (Jagd nach dem magischen Schlüssel) ihrer Jugend-Urban-Fantasy-Trilogie vergehen, bevor die Handlung dieses Abschluss-Bandes einsetzt.
Nachdem der junge Protagonist in den vorhergehenden Bänden schon mehrere kurze Zeitreisen unternehmen musste, reist er diesmal für einen längeren Zeitraum ins 14. Jahrhundert. Sein Cousin Robin, seine Cousine Madelaine und seine beste Freundin Amy dürfen ihn diesmal sogar begleiten. Nahezu die gesamte relevante Handlung dieses Bandes findet in dieser Zeit statt. Hier erwartet uns schließlich auch der Genre-typische Endkampf Gut gegen Böse. Obwohl die Trilogie mit diesem Band endet, bietet dieses Ende durchaus Raum für eine eventuell doch noch mögliche Fortsetzung. Weitere interessante Abenteuer der Freundesgruppe wären definitiv denkbar. … und wünschenswert.
In diesem Fall muss ich allerdings mal wieder auf die Übersetzung des Titels eingehen. Alfie Bloom and the Witch of Demon Rock lautet er im Original. Wieso hat man daraus Duell am Dämonenfelsen gemacht, was inhaltlich sogar falsch ist? Die helfende Hexe lebt nämlich am Dämonenfelsen, wie es auch der Originaltitel aussagt. Ein Duell (oder auch sonstiger Kampf) findet dort aber überhaupt nicht statt, wie der deutsche Titel behauptet.
Bis auf wenige Szenen in Abwesenheit des Protagonisten Alfie erzählt die Autorin auch diesmal wieder durchgehend aus dessen Perspektive.