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Dunkler als die Nacht von Owl Goingback

Rezension von Katrin Kress

 

Bestsellerautor Mike Anthony zieht mit seiner Familie aus dem hektischen New York in eine Kleinstadt in Missouri, in der er bei seiner exzentrischen Großmutter aufgewachsen ist. Doch schon bald nach dem Einzug in das von ihr geerbte Haus muss die Familie feststellen, dass sie nicht alleine darin lebt. Etwas haust in den Wänden, unter den Böden, in den dunkelsten Winkeln und versucht, in diese Welt durchzubrechen Bestsellerautor Mike Anthony zieht mit seiner Familie aus dem hektischen New York in eine Kleinstadt in Missouri, in der er bei seiner exzentrischen Großmutter aufgewachsen ist. Doch schon bald nach dem Einzug in das von ihr geerbte Haus muss die Familie feststellen, dass sie nicht alleine darin lebt. Etwas haust in den Wänden, unter den Böden, in den dunkelsten Winkeln und versucht, in diese Welt durchzubrechen

 

In ihrem neuen Heim angekommen werden die Anthonys nicht nur mit einem völlig heruntergekommenen Haus konfrontiert, sondern nach und nach auch mit dem Misstrauen der Bewohner. Zu allem Überfluss mehren sich die mysteriösen Zwischenfälle in Ihrem neuen Heim. Auf neu verlegten Fliesen zeigen sich Flecken mit eindeutig menschlichen Zügen, die Wände wackeln und immer wieder huschen Schatten und Wesen durch die Räume.

Was verbirgt sich in dem Haus? Das Grauen nimmt seinen Lauf und bald muss Mike feststellen, dass er seine Familie in einen wahren Alptraum gebracht hat. In einen Alptraum, der das Leben seiner Familie fordern kann ...

 

Owl Goingback, der mit »Crota« den Bram Stoker-Award gewann, wurde auch für das vorliegende Buch für eben jene Auszeichnung nominiert. Und das zu recht, denn auch wenn sich »Dunkler als die Nacht« völlig anders liest als Crota, schafft es Goingback doch, den Leser an dieses Buch zu fesseln.

 

Die Geschichte steigert sich langsam aber stetig und lässt den Spannungsbogen immer weiter ansteigen. Nicht nur die Handlung liegt dem Autor am Herzen, nein auch die Charakter werden ausgebaut und ihre Probleme mit der neuen Umgebung und den mysteriösen Vorkommnissen beschrieben. So werden die Kinder früh zum Gespött ihrer Mitschüler, während Mikes Frau in einem Supermarkt auf Probleme trifft. Bei der Beschreibung der Figuren konzentriert sich Goingback ganz auf die Protagonisten. Alles um sie herum bleibt daher ein wenig schwammig, was meist nicht schlimm ist, hin und wieder jedoch den Wunsch des Lesers weckt, ein wenig mehr über die eine oder andere Person zu erfahren. Superhelden wird man in diesem Buch jedoch vergeblich suchen müssen. Owl Goinback konzentriert sich eher auf Menschen wie Du und Ich. Daher sind ihre Emotionen für den Leser gut nachvollziehbar und nicht so weit ab von allem wie es in anderen Büchern dieses Genres oft der Fall ist. Dieses Buch hat auch sein ganz eigenes Tempo und rast nicht einfach am Leser vorbei. Auch die Story an sich ist sehr gut durchdacht und folgt zu jeder Zeit einem nachvollziehbarem roten Faden. Und, wie bei einem indianischen Autor nicht anders zu warten, spielen auch diesmal Legenden der Ureinwohner Nordamerikas mit in den Plot hinein.

 

Fazit:

Ein sehr gelungener Horroroman, der den Leser in seinen Bann, voll mystischen Horror zieht und auch die Alltagsprobleme der Hauptpersonen nicht ausspart. Und mit gut ausgearbeiteten Protagonisten glänzt. Ein Muss für Horror-Fans. Und ein echter Pageturner.

 

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Dunkler als die Nacht

Autor: Owl Goingback

Broschiert: 368 Seiten

Verlag: Otherworld Verlag; Auflage: 1 (März 2008)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3902607033

ISBN-13: 978-3902607034

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 23.04.2008, zuletzt aktualisiert: 20.08.2019 17:14