Dying Light: The Beast (PC; USK 18)
 
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Dying Light: The Beast

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo

Als Kyle Crane willst du dich nach jahrelangen Experimenten rächen. Erlebe eine einzigartige Mischung aus Open-World- und Action-Survival-Horror, während du den Mann jagst, der einen Teil von dir in eine Bestie verwandelt.

Story

Die Geschichte dreht sich erneut um Kyle Crane. Seinen Hintergrund beleuchtet das Spiel in einem kurzen Zusammenschnitt. Darin werdet ihr Zeuge, wie er entführt und in ein geheimes Labor verschleppt wird. Kurz gesagt: Crane wird zum Versuchskaninchen. Denn obwohl er mit dem Zombie-Virus infiziert ist, verwandelt er sich nicht. Stattdessen verleiht ihm der Erreger besondere Kräfte, die ihm die Weisskittel irgendwie entlocken wollen. Strippenzieher hinter diesen Experimenten ist der »Baron«.

Gameplay

Beim Gameplay setzt Dying Light: The Beast auf die Stärken, die die Reihe schon immer ausgezeichnet haben: Parkour-Action, brutale Kämpfe und permanenter Überlebenskampf. Die Bewegungen durch die Castor Woods fühlen sich dynamisch und flüssig an. Ganz egal, ob wir über Dächer sprinten, an Felswänden klettern oder uns mit riskanten Sprüngen retten.

 

Neu ist die Bestien-Mechanik, die unser Spielgefühl deutlich verändert. Als halb Mensch, halb Monster haben wir nicht nur Zugriff auf brachiale Nahkampfangriffe, sondern auch spezielle Fähigkeiten, die uns in kritischen Momenten das Überleben sichern. Dieses System bringt eine spannende Mischung aus Machtgefühl und Risiko mit sich, da wir ständig entscheiden müssen, wann wir unsere Kräfte einsetzen.

 

Die Zombiehorden kontert ihr mit wuchtigen Nahkampfwaffen, die sich dank Crafting zu echten Tötungsmaschinen umbauen lassen. Flammendüsen, Teslaspulen, gezackte Klingen – die Standard-Zombies segnen damit auf dem normalen Schwierigkeitsgrad rasch das Zeitliche. Außerdem gibt es wieder Schusswaffen wie Pistolen, Schrotflinten oder Maschinengewehre, die vor allem gegen die Soldaten des Barons nützlich sind.

 

Nachts hilft euch Waffengewalt aber nicht weiter. Denn dann kommen die Schattenjäger aus ihren Verstecken. Diese schnellen, robusten Monster beherrschen ebenfalls Parkour, hetzen euch über die Dächer und lösen eine Jagd aus, wenn sie euch entdecken. Dann sind sie im Rudel hinter euch her und erledigen euch in Sekunden, sollten sie euch schnappen. Hier bleibt euch nur die Flucht in sichere Verstecke, die ihr nach und nach im Spiel freischaltet. Denn die Viecher sind nicht nur kaum umzubringen, sondern der Lärm lockt nur noch mehr von ihnen an.

 

Die Nacht birgt aber auch Chancen: Verlassene Läden und Wohnungen, in denen tagsüber stärkere Zombies hocken, lassen sich plündern. Dort gibt es wertvolle Materialien für Upgrades, Waffen oder Verbrauchsgegenstände wie Bandagen und Molotow Cocktails. Nach Abschluss der Hauptstory ist eure Reise übrigens noch lange nicht zu Ende. Nebenquests und Ereignisse auf der Karte beschäftigen locker weitere 20 Stunden. Und insbesondere die Nebenquests solltet ihr euch nicht entgehen lassen, denn diese erzählen ein paar echt interessante Geschichten, die sich auch mit einigen faszinierenden moralischen Dilemmas auseinandersetzen.

Fazit

»Dying Light: The Beast« kehrt erfolgreich zu den Wurzeln der Serie zurück und wird besonders Fans des ersten Teils begeistern. Das Gameplay verbindet die bewährten Parkour-Elemente und brutalen Nahkämpfe mit einer neuen Bestien-Mechanik, die frischen Wind ins Spiel bringt.

 

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PC-Game:

Dying Light: The Beast

Techland, 18. September 2025

USK: 18

 

Erhältlich bei: Steam


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Erstellt: 21.09.2025, zuletzt aktualisiert: 06.11.2025 17:49, 25209