Dynasty Warriors: Origins (PC)
 
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Dynasty Warriors: Origins

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo

Spannungsgeladene Schlachtfelder, auf denen du gegen riesige Armeen antrittst, die bis zum Horizont zu reichen scheinen. Wie wirst du im Ansturm der Gegner schlagen? Dein militärisches Können wird dir zugutekommen, wenn du zusammen mit deinen Verbündeten in taktischen Schlachten kämpfst, die im Dynasty Warrior-Franchise einmalig sind und dich die berauschendste Action der gesamten Serie erleben lassen.

Story

Es begann mit dem Aufstieg der Gelben Turbane, einer religiösen Bauernbewegung, die im Jahr 184 gegen die Herrschaft der späten Han-Dynastie rebellierte. Ihr Aufstand markiert den Beginn der Ereignisse, die letztlich zur Teilung Chinas in die drei Reiche Wei, Shu und Wu führten. Diese Entwicklung begleiten wir aber nicht mehr aus der Perspektive verschiedener Personen, wie es in den Vorgängern der Fall war, sondern aus der Sicht einer einzelnen heldenhaften Person.

Gameplay

Die Rückkehr zu fokussierten, levelbasierten Schlachtfeldern zahlt sich aus. Statt einer offenen Welt, die oft mehr Last als Bereicherung war, bietet Dynasty Warriors: Origins übersichtlichere Karten mit klaren Zielen. Eine Welt gibt es immer noch zu erkunden, aber sie wird als Miniatur dargestellt. Von hier aus kann man in Menü-basierten Städten einkaufen, Haupt- und Nebenmissionen angehen und sich mit diversen NPCs treffen. Trotz der überschaubaren Ausdehnung der Karte entsteht dennoch ein viel besseres Gefühl für den Maßstab des alten China als bei einer lieblosen offenen Welt. Und auch wenn es keine frei begehbaren Städte gibt, freut man sich doch über jedes Item, das man auf der Karte findet.

 

Als wandernde Person vereint man nicht nur die Spieler·innen selbst mit der Geschichte, sondern auch alle bekannten Charaktere und ihre Kampfstile. Wo man anfangs nur mit einem Schwert durch die Meute schnetzelt, werden im Laufe der Geschichte die altbekannten Waffenarten freigespielt. Der Kampfstil ändert sich also je nach ausgerüsteter Waffe. So wird ordentlich Vielfalt geboten. Fäuste, Schwerter, Speere, es ist alles da, was das Kriegerherz begehrt.

 

Experimentieren lohnt sich dabei. Nicht nur, dass man mehr Vielfalt und Abwechslung in das Spiel bringt, das Level des Wanderers hängt auch maßgeblich vom Waffen-Level ab. Und da zu Beginn jede neue Waffe nur wenige Erfahrungspunkte benötigt, um im Level aufzusteigen, erhält man schnell fürstliche Belohnungen.

 

Dadurch ist man stets motiviert, neue Ausrüstung auszuprobieren, eine wirklich tolle Idee. Wie gewohnt besitzt jede der Waffenarten starke und schwache Angriffe, die zu verheerenden Kombinationen verbunden werden können, ebenso wie multiple Spezialangriffe. Zusätzlich gibt es noch Fertigkeiten, die von jeder Waffenart ausgerüstet werden können, sowie die altbekannten Musou-Attacken, die niemals aufhören werden, mich zu beeindrucken.

 

Spezialmanöver lassen sich im Laufe des Spiels erwerben und auf einen von vier Slots legen. So kannst du dir dein Arsenal individuell zusammenstellen, bevor du in die Schlacht ziehst. Einige Aktionen sind in der Lage, schwere Angriffe von Gegner·innen zu unterbinden. Sie glühen vorher orange auf, sodass du selbst im hektischen Gewusel frühzeitig reagieren kannst. Neben den normalen Soldat·innen, die erst in Massen gefährlich werden, gibt es Generäl·innen, die als besonders zähe Kämpfer auftreten. Solange sie aktiv sind, können sie ihre Truppen befehligen und spezielle Manöver ausführen lassen. Besiegst du sie, sinkt die Moral der feindlichen Einheiten, und du kannst Gebiete einnehmen.

 

Ein weiteres Highlight ist das neue Checkpoint-System. Es erlaubt dir, nach einem Game Over an vorherigen Stellen weiterzumachen, was riskantere Entscheidungen ohne frustrierenden Fortschrittsverlust ermöglicht. Das kommt der strategischen Komponente von Musou-Spielen entgegen. Wenn du diese missachtest, kannst du Schlachten verlieren – etwa, wenn die Gegner·innen eine Basis einnehmen oder ein(e) befreundete(r) General·in in die Flucht geschlagen wird.

 

Um Gefahren rechtzeitig zu erkennen, gibt es eine Übersichtskarte, die Brennpunkte hervorhebt. Bei Bedarf kannst du in eine Vogelperspektive wechseln, die das Geschehen verlangsamt und wichtige Elemente farblich markiert. Dadurch kannst du schnell erfassen, wo Gefahr droht oder welche Ziele auf dem Schlachtfeld wichtig sind.

Fazit

Das Kampfsystem bietet eine tolle Mischung aus wilden Kombinationen gegen tausende Soldat·innen und tieferen 1-gegen-1-Duellen mit stärkeren Gegner·innen. Mit »Dynasty Warriors: Origins« gelingt Omega Force ein beeindruckender Neustart der Serie. Die überarbeitete Grafik, die Rückkehr zu level-basierten Schlachtfeldern und die verbesserten Kampf-Mechaniken motivieren bis zur letzten Spielstunde.

 

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PC:

Dynasty Warriors: Origins

Koei Tecmo Games, 17. Januar 2025

USK: 12

 

Erhältlich bei: steam


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Erstellt: 03.02.2025, zuletzt aktualisiert: 01.07.2026 09:42, 24197