Weiter geht es mit der Dilogie Everlasting Fate. Amelia Cadan entführt auch im zweiten Band Ein Reich aus Feuer und Wind in ein orientalisches Setting und erzählt nun, wie es ihren beiden Helden weiter ergeht. Denn sowohl Ilya als auch Leianna sind mehr aus sie scheinen.
Bisher kannte Leianna ihren Begleiter und Freund Ilya nur als charmanten Gauner, aber der junge Mann ist so viel mehr. Er kehrt nun mit ihr zusammen in seine Heimat zurück, die nicht nur unter einer langen Dürre, sondern auch Dämonenangriffen leidet.
Seiner Verantwortung als ältester Sohn eines Stadtfürsten bewusst, macht er sich nun daran, das Volk zu retten. Er hofft, dass ihm Leianna mit Magie helfen kann. Allerdings vermag sie diese immer noch nicht kontrollieren, ebenso sind die Verfolger immer noch auf ihrer Spur.
Die Handlung beginnt dort, wo sie im letzten Band aufhörte, daher ist es unabdingbar auch den ersten Teil der Geschichte zu kennen, in dem die Weichen für alles gestellt wurde. Immerhin herrschte schon damals das Abenteuer vor.
Und auch jetzt hält sich das Liebesgeflüster zwischen den beiden Hauptfiguren in Grenzen, denn sie haben anderes zu tun, geht es doch darum, Ilyas Heimat zu retten. Und nicht zuletzt haben die Familienmitglieder auch ein Wörtchen mitzureden.
Angenehm fällt dabei ins Gewicht, dass Männer und Frauen gleichberechtigt auftreten und nicht wirklich ein Unterschied gemacht wird, wie in anderen orientalischen Settings. Und auch der Hintergrund wird ein wenig mehr ausgebaut, so dass man nach und nach besser zu verstehen lernt, was eigentlich mit Leianna los ist.
Heraus kommt eine unterhaltsame, wenn auch nicht sehr tiefgründige Geschichte, die neben einer eher zurückhaltenden und sich langsam entwickelnden Romanze dann doch mehr auf das Abenteuer und Themen wie Verantwortung und Freundschaft setzt und so auch den Nebenfiguren Farbe gibt. Dadurch entwickeln sich auch die Helden angenehm weiter.