Nachdem sie in Paris ein Notenblatt gefunden haben, wird Amy und Dan schnell klar, dass die Spur nach Österreich führt. Wie sich herausstellt, war auch Mozart ein Angehöriger der weitläufigen Cahill-Familie. Doch nicht der berühmte Wolfgang Amadeus scheint hinter dem Rätsel zu stecken, sondern dessen Schwester Nannerl. Die Antwort liegt allerdings nicht hier. Der Weg führt Dan und Amy weiter nach Italien.
Überraschenderweise wechselt mit dem 2. Band dieser Jugend-Abenteuer-Reihe der Autor. Hatte Rick Riordan Band 1 (Das Labyrinth der Knochen) verfasst, stammt diese Fortsetzung von Gordon Korman. Einen Grund für diese doch ziemlich außergewöhnliche Entscheidung konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Trotz dieses Autorenwechsels konnte ich allerdings keine auffälligen Veränderungen im Schreibstil oder der Figurenzeichnung feststellen. Bemerkenswert für den kanadischen Autor ist, dass er offenbar über gute Kenntnisse Europas verfügt, denn die Schilderung der Handlungsorte in Österreich und Italien wirkt überraschen authentisch.
Die Handlung setzt unmittelbar am Ende des 1. Bandes an und wird nahtlos fortgeführt. Die Frage, was das eigentliche Ziel der Schatzsuche ist, bleibt auch weiterhin offen. Allerdings deutet sich immer deutlicher an, das hinter den Kulissen der Schatzjagd Kräfte aktiv sind, deren Ziele noch nicht abzusehen sind. Im Abenteuer der Protagonisten-Geschwister, das auch für ältere Leser gut lesbar ist, bleibt es also interessant. Allerdings ist zum Veröffentlichungstermin des 3. Bandes dieser insgesamt 11-teilligen Reihe im Rahmen dieser Neuveröffentlichung noch nichts bekannt. Fest steht nur: Die Spur führt nach Japan.
Die Geschichte wird weiterhin überwiegend aus Amys Perspektive erzählt.