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Eragon - Die Weisheit des Feuers von Christopher Paolini

Reihe: Eragon Bd.3

Rezension von Amna Rauf

 

Alagaësia war einst das Land in dem Menschen, Elfen und Zwerge friedlich zusammen lebten, denn die Drachenreiter sorgten für Frieden und Gerechtigkeit. Doch das war bevor Galbatorix die Drachenreiter tötete und die Herrschaft über das Land an sich riss. Danach war nichts mehr wie früher, die Zwerge versteckten sich in den Bergen, die Elfen flohen in einen verzauberten Wald und Galbatorix wurde zum schwarzen Tyrannen und dem letzten Drachenreiter von Alagaësia.

Viele Jahre später taucht plötzlich bei Eragon, einem unbedeutendem Bauernjungen, ein Drachenei auf und er wird zur letzten Hoffnung der freien Völker des Landes, denn plötzlich gibt es jemanden der eine Chance hätte Galbatorix zu stürzen und seine Schreckensherrschaft zu beenden.

Eragon und sein Drache Saphira haben seit ihrer ersten Begegnung viel erlebt, sie wurden ausgebildet, haben zusammen Freud und Leid erlebt und aus Eragon ist ein echter Drachenreiter geworden, der es sich zur Aufgabe gemacht das Land zu befreien. Elfen, Zwerge und Menschen sind zur Schlacht an den Brennenden Steppen zusammengekommen und haben den Sieg errungen, mussten aber auch einen furchtbaren Preis zahlen, denn der Zwergenkӧnig ist tot und jetzt ist unklar, ob der neue König die Sache der Varden unterstützen wird. Doch bevor Eragon sich um dieses Problem kümmern kann muss er erst mal das Versprechen, dass er seinem Cousin gegeben hat einlösen und dessen Verlobte aus den Fängen der Ra‘zac befreien.

Eragon stehen harte Zeiten bevor, er muss nicht nur die Ra‘zac besiegen, sondern auch zu den Zwergen aufbrechen um sicher zustellen, dass der neue König den Varden gut zugetan ist, und das alle während sie jede Minute mit einem neuen Angriff von Murtagh, seinem Bruder rechen müssen. Und als wäre das nicht schlimm genug, verlangt seine Lehnsherrin Nasdua auch noch, dass er sich von seiner geliebten Gefährtin Saphira trennen soll.

So muss Eragon nun versuchen allein zurecht zu kommen, ohne die Unterstützung seines Drachen. Doch all dies bringt er hinter sich und schafft es, wieder mit Saphira vereint, seine Ausbildung bei den Elfen zu beenden. All dies war nötig um ihn auf seine Konfrontation mit Galbatorix und dessen Schergen vorzubereiten.

 

Eragon und seine Freunde bereiten sich auf den finalen Schlag vor, jetzt geht es um alles oder nichts, ist er nun soweit sich seinem größten Feind zu stellen und Alagaësia zu befreien. Und welche Opfer werden er und seine Freunde für ihr Ziel bringen müssen.

 

Fazit:

,,Die Weisheit des Feuers‘‘ ist die lang ersehnte Fortsetzung der ersten beiden Bänder der grandiosen Geschichte um den Drachenreiter Eragon und seinen Drachen Saphira. Doch hat sich der Autor leider entschieden statt drei, vier Bände zu schreiben, was dazu führte, dass der dritte Band zu einer bloßen Überleitung geworden ist.

Die Geschichte fängt eigentlich ganz viel versprechend an, gleich zu Beginn findet die Konfrontation zwischen Eragon und den Mördern seines Onkels statt. Auf diese Begegnung warten die Leser seit Band 1, doch leider ist das auch schon einer der spannendsten Szenen des Buches vorbei.

Die restliche Handlung wird immer mal wieder spannend, sodass der Leser nicht die Lust verliert, doch muss man im Nachhinein sagen, dass die Geschichte sich kein Stück weiterentwickelt hat. Im Grunde hat sich seit dem Ende des Zweiten Bandes und dem Ende des dritten Bandes nicht viel getan. Der Handlung wird immer wieder durch langatmige Dialoge und uninteressante Zwischenfälle unterbrochen, die von den anderen Figuren handeln, jedoch nicht von Eragon. So wird zum Beispiel viel von Roran erzählt, aber immer handeln seine Szenen nur von sinnloser Gewalt, sodass zum einen Roran immer unsympathischer erscheint und zum anderen auch hier die Handlung nicht vorangetrieben wird.

Man muss aber auch erwähnen, dass Paolini seinem Stil treu geblieben ist und das, dass Buch Sprachlich sehr gut geschrieben ist, außerdem wird der Leser bei Laune gehalten durch verschieden Geheimnisse die gelüftet werden. Dazu kommt, dass immer wieder Andeutungen fallen, aufgrund derer sich der Leser ein Bild von den Geschehnissen von Band vier machen kann. So wird zum Schluss viel Vorfreude auf den letzten Band geweckt, auch wenn dieser nicht ganz so gut war wie die bisherigen.

Insgesamt hätte es der Geschichte besser getan wenn Paolini es bei einer Trilogie belassen hätte, statt das ganze unnötig in die Länge zu ziehen. Nichtsdestotrotz bin ich mir sicher, dass der vierte Band sehr gut werden wird und alle Fans von Eragon auch diesen Band lesen sollten, allein schon um dann den letzten genießen zu können.

 

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Eure Meinung:

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yuki
Donnerstag, 19. Mai 2011 12:53 Uhr
ich bin noch ziemlich am anfang des Buches, lasse mich aber nicht von kommentaren abschrecken, wie das buch sei nicht so gut wie die anderen. ich warte aber schon sehnsüchtigst auf den 4. band.
da die ersten 2 eragonbände super waren hoffe ich das band 3+4 auch so gut sein werden.

Sarah
Freitag, 04. September 2009 22:07 Uhr
eine wunderbare buchreihe...... nur bei diesesm Buch fehlt einem der ultimative höhepunkt, das ganze buch über geschehen viele sehr wichtige dinge, doch die handlung bleibt immer auf dem selben niveau, was das lesevergnügen beeinträchtigt.
Aber es ist immer noch um welten besser als andere Bücher-> es handelt sich um Meckern auf einem hohen Niveau

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Buch:

Die Weisheit des Feuers

Reihe: Eragon Band3

Autor: Christopher Paolini

cbj, 25 Oktober 2008

864 Seiten

 

ISBN-10: 3570128059

ISBN-13: 978-3570128053

 

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:


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Erstellt: 19.11.2008, zuletzt aktualisiert: 28.10.2019 13:53