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Haruki Murakamis »Mister Aufziehvogel« zwischen Realismus, Allegorie und Phantastik

Autor: Oliver Kotowski

 

Haruki Murakami ist neben Banana Yoshimoto, Yukio Mishima und Kenzaburo Oe der wichtigste Schriftsteller des gegenwärtigen Japans; in Deutschland mag er von diesen sogar der geachtetste sein. Der 1994 und 1995 erschienene Roman Mister Aufziehvogel (jap. Nejimaki-dori Kuronikuru) gilt als einer seiner besten; nichtsdestoweniger finden sich immer wieder zahlreiche negative Kritiken. Meiner Einschätzung nach beruhen einige davon auf einer gravierenden Fehlinterpretation: Es scheint, als würden viele Kritiker den Roman als Allegorie lesen. Im Folgenden will ich einige der relevanten Motive etwas näher betrachten.

 

Vorher kurz zum Roman selbst – hier ein Wort der Warnung: Wer Mister Aufziehvogel gerade auf dem Nachttisch liegen hat, der sollte vielleicht besser nicht weiter lesen, denn es kommen einige wichtige Entwicklungen zur Sprache und das könnte die Spannung teilweise verderben. Doch nun los.

Der Plot wird gerne als allegorische Liebesgeschichte oder Entwicklungsroman verstanden. Das ist zwar nicht völlig falsch, geht aber am Kern der Sache vorbei. Es ist am besten als moderne Queste zu verstehen. In der ursprünglichen Queste hatte König Artus die Ritter der Tafelrunde ausgeschickt, um den heiligen Gral zu erlangen. Viele scheiterten: Sie kehrten nach unzähligen Abenteuern heim. Daraus entwickelte sich der Sprachgebrauch, dass eine Suche voller gefährlicher Abenteuer nach einer heilsbringenden Entität eine Queste sei. Im engeren Sinne ist aber die Charakterbildung zentral, die in modernen als Queste bezeichneten Geschichten oft entfällt – schließlich ist es Parzival und nicht Lanzelot, der den Gral erlangt. Kern der Queste ist die Prüfung des Herzens.

Genau darum geht es eigentlich in Mister Aufziehvogel. Toru Okada, der Ich-Erzähler, ist ein arbeitsloser Jurist. Er hatte gerade seinen Job gekündigt, weil er mit Dreißig immer noch der Laufbursche der Kanzlei war. Was er jetzt mit seinem Leben anfangen soll, weiß er nicht. Nach Murakami ist es die Suche, die dem Leben einen Sinn gibt, und so beginnen viele seiner Geschichten mit einer Suche. Auch Toru muss sich auf eine Suche begeben. Zunächst nach dem Kater, der seit einigen Tagen entlaufen ist. Der Kater ist Torus Frau Kumiko sehr wichtig, Toru denkt nur selten an ihn. Gerade weil er seiner Frau so wichtig ist, sucht er aber danach. Der Kater symbolisiert Torus Fähigkeit Kumiko zu lieben. Toru kann seine Frau nicht mehr lieben, da sie sich immer weiter von ihm entfremdet und er sich damit abgefunden hat. Im ersten Kapitel unternimmt sie einen Versuch ihm wieder näherzukommen. Sie ruft ihn anonym an und bittet ihn um zehn Minuten. Er erkennt sie nicht. Beim ersten Anruf will er nicht mit ihr sprechen, weil er sich gerade Spaghetti macht, beim zweiten legt er nach sechs Minuten auf, weil er sich vom sexuellen Inhalt des Gesprächs belästigt fühlt. So bricht der Kontakt bald ganz ab und Kumiko verschwindet. Toru ist so verstrickt in Alltäglichkeiten, dass er zunächst nicht weiß, was wichtig in seinem Leben ist. Zunächst muss er sich darüber klar werden (es ist Kumiko) und dann muss er sich auf die Suche nach ihr begeben.

Der Roman ist dreigeteilt: Im ersten Teil (Die diebische Elster, Juni und Juli 1984, S. 9-223) werden die wichtigsten Personen vorgestellt, die auftretenden Probleme werden angedeutet und der für Toru rätselhafte Bruch wird ausgeführt. Die Schlüsselszene dürfte gleich das erste Kapitel sein, als Toru seine Kumiko nicht erkennt und ihren Hilferuf auch nicht hören will. Im zweiten Teil (Vogel als Prophet, Juli bis Oktober 1984, S. 227-431) muss sich Toru darüber klar werden, was ihm wichtig ist. Sehr eindrucksvoll ist sein langer Aufenthalt (etwa 70 Seiten) auf dem Grunde eines Brunnen, doch die wichtigste Szene scheint hier sein Aufenthalt am Shinjuku-Bahnhof zu sein, wo er lernt, den Menschen ins Gesicht zu schauen, also sie zu erkennen bzw. kennenzulernen. Im dritten Teil (Der Vogelfänger, Oktober bis Dezember 1985, S. 435-765) wird vor allem Torus Standfestigkeit geprüft. Die Schlüsselszene ist hier natürlich die abschließende Auseinandersetzung mit Noboru Wataya und die Chance Kumiko im mysteriösen Zimmer 208 zu erkennen.

 

In diese Queste sind zahlreiche weitere Geschichten eingeflochten, die an einigen Punkten Torus Suche kreuzen. Vielfach wird die Ausführlichkeit, mit der Leutnant Mamiyas Erlebnisse mit Bezug auf den Zweiten Weltkrieg dargestellt werden, kritisiert. An dieser Stelle muss man den historischen Kontext, in dem Mister Aufziehvogel verfasst wurde, beachten. Noboru Wataya ist nicht nur der Bruder Kumikos, er ist außerdem ein medial omnipräsenter Rechtsintellektueller, der in die Politik einsteigen will. Er wird als Personifikation eines neuen Politikertyps gefeiert, doch eigentlich ist er nur der alte Technokrat im neuen Gewand – er will nichts als Macht und diesem Streben geht er skrupellos nach. Damit wird durch die Binnenerzählung Mamiyas indirekt die Gefahr, die von Noboru ausgeht, charakterisiert. Es ist kein Zufall, dass Noboru das politische Erbe seines Onkels Yoshitaka, des technokratischen Architekten der Okkupation der Mandschurei, übernimmt. Noboru ist aber noch mehr: Er symbolisiert die Neue Rechte Japans. Damit lässt sich der Kampf Torus gegen Noboru allegorisch lesen.

Weiterhin weist der ebenso häufig als chaotisch kritisierte Handlungsaufbau in diese Richtung. Murakami lässt die Ereignisse nicht immer in der richtigen Reihenfolge ablaufen, impliziert bisweilen falsche Deutungen und gewährt den Figuren nicht immer den Raum, den sie verdient hätten, indem er manche anscheinend digresshaft immer wieder auftreten lässt, andere sang- und klanglos verschwinden lässt und wieder andere erst viel zu spät einführt. Auch hier lohnt ein Blick auf den historischen Kontext. Mister Aufziehvogel ist zu Beginn der Heisei-Ära entstanden, die wiederum unter dem Eindruck des Zusammenbruchs der japanischen Wirtschaft stand. Daraus entstand für die japanische Gesellschaft große Unsicherheit – viele alte Traditionen lösten sich auf und neue Deutungen entpuppten sich als ebenso leer. Diese Inkohärenz versuchte Murakami mit dem "chaotischen" Erzählfluss einzufangen. Das Hanshin-Erdbeben von Kobe und der Sarin-Giftgasanschlag in Tokyo, die sich beide im Frühjahr 1995 ereigneten, verschärften die Lage und führten auch zu einer inhaltlichen Überarbeitung der Taschenbuchausgabe durch den Autor. Auch diese Aspekte lassen sich symbolisch oder sogar allegorisch deuten.

Nimmt man noch den sehr realistischen Stil, der sich immer wieder mit banalen Momenten befasst, sowie die Charakterzeichnungen der Figuren, die wie aus dem (japanischen) Alltag gegriffen scheinen, dazu, so kann man leicht zu dem Schluss kommen, Mister Aufziehvogel sei zur Gänze symbolisch-allegorisch zu lesen.

 

Doch das ist nur die eine Seite und die symbolisch-allegorische Lesart muss meines Erachtens an einigen zentralen Motiven scheitern. Das beginnt mit dem Aufziehvogel. Der Buchrücken erweckt leider fälschlicherweise den Eindruck, Toru sehe sich so, weil er sich wie ein aufziehbares Spielzeug fühle. Das ist grundlegend falsch; weil sein Name für May Kashahara schwer auszusprechen ist, soll er sich für sie einen Spitznamen ausdenken. Toru identifiziert sich im Scherz mit dem Aufziehvogel – das ist ein Nachtvogel, der einen seltsamen schnarrenden Laut von sich gibt, so als würde er mechanische Federn aufziehen. Toru stellt sich vor, er würde die Federn der Welt aufziehen. Es ist letztlich nicht einmal klar, ob tatsächlich ein Vogel den Laut von sich gibt, da er nie gesehen wird. Dabei hören mehrere besondere Leute in kritischen Phasen ihres Lebens den Laut und interessanterweise glauben alle, er stamme von einem Vogel. Gleich wie man das Schnarren deutet, es symbolisiert nichts außerhalb des Textes Stehendes, sondern ruft die jeweilige hörende Figur zur erhöhten Aufmerksamkeit auf.

Die Figuren verfügen über anscheinend 'magische' Fähigkeiten. Das fängt mit den beiden Frauen an, die sich Malta und Kreta Kano nennen. Malta ist eine Hellseherin, die Menschen hilft, Verlorenes wieder zu finden. Dazu befasst sie sich mit realen (unterirdischen) Wasserflüssen und den damit verknüpften spirituellen Flüssen. Sie kann auf wichtige zukünftige Momente hinweisen, ohne dass klar wäre, warum sie wichtig sind – dieses kennzeichnet ihre ambivalente Stellung zu Toru. Ähnlich ist der kauzige Mr. Honda veranlagt. Er gibt Toru zwei äußerst wichtige Ratschläge, lange bevor sie nützlich werden. "Wenn du absteigen sollst, such dir den tiefsten Brunnen und gehe hinunter auf den Grund." Damit verweist er einmal auf den ausgetrockneten alten Brunnen auf dem Nachbargrundstück und dann rät er auch der damit verbundenen Sache auf den Grund zu gehen. Außerdem rät er "sehr, sehr vorsichtig mit Wasser" zu sein. Einerseits gerät Toru wirklich durch Wasser in Todesgefahr, andererseits ist es ein Hinweis auf Malta Kanos ambivalente Stellung. Diese Prophezeiungen funktionieren zwar als raffinierte textimmanente Vorausdeutungen, haben aber keinerlei außerliterarische Funktion – damit sind sie weder symbolisch noch allegorisch zu deuten.

Weiter mit Maltas Schwester Kreta. Sie hat mit Toru in seinem Traum Sex. Das ist zunächst psychologisch deutbar, doch später wird glasklar, dass sie mit ihrem Geist in seinen eintaucht – auf eine gewisse Weise haben die beiden damit wirklichen Sex. Das Verschmelzen von Traum und Realität spielt darüber hinaus noch eine gewisse Rolle. Zuweilen wird ein phantastischer Vorgang als Traum verstanden und erst später wird dessen Realität deutlich. Auch hier wird man mit einer bloß psychologischen Deutung dem Text nicht gerecht.

Kreta Kano ist nicht nur das Medium Maltas, sie hat insgesamt einen seltsamen und schweren Lebenswandel, der dazu führte, dass sie eines der speziellen Opfer Noboru Watayas wurde. Damit zu Noboru. Er ist ein perfekter Sophist, er kann jeden beliebigen Standpunkt gewitzt und geistesscharf verfechten – so kann er fast jeden überreden, ihm zu folgen. Doch seine Fähigkeit geht über das Normale hinaus: Er bringt die Menschen dazu, sich selbst geistige Ketten anzulegen, sodass sie schließlich gegen ihr Wesen handeln. Er nutzt sie so brutal aus, dass ihre Seele zerstört wird. Das Gegenstück dazu ist die Frau, die sich Muskat nennt. Sie ist eine Heilerin, die durch Handauflegen das "Etwas", welches den Menschen Kopfschmerzen bereitet und ihre Seelen zerfrisst, für eine Zeit beruhigen kann. Hier bietet sich eine allegorische Deutung an: Noboru kann durch seine mediale Präsenz und Rhetorik seine zerstörerische Ideologie den Menschen aufdrängen. Dieser Aspekt ist nicht von der Hand zu weisen. Doch dann wiederum bleibt fraglich, warum ausgerechnet Muskat zu seiner Gegenspielerin, wenn auch nur im Kleinen, wird. Hier hakt es. Es ist fruchtbarer, wenn diese Motive in erster Linie als phantastische Elemente gedeutet werden, wobei die symbolischen Züge nicht unterschlagen werden sollten – es ist wohl eher eine phantastische Analogie.

Dass Noborus Fähigkeit andere an sich zu binden zur Phantastik zu rechnen ist, wird jedoch erst im Zusammenhang mit einem anderen Motiv deutlich – das der zwei Welten. Murakami wird zu den postmodernen Autoren gerechnet. Die Kernidee der Postmoderne beinhaltet zwei Aspekte: Einerseits gibt es keine große, alles umfassende Deutung bzw. Erzählung mehr, jeder Mensch verfügt über eine individuelle Ideologie bzw. Mentalität, und andererseits ist die Erfahrung der Welt so sehr von der jeweiligen Weltanschauung abhängig, dass man sagen kann, jeder Mensch lebe in seiner eigenen Welt. Diesen Gedanken greift Murakami auf und führt ihn noch weiter fort – Toru und Noboru leben wirklich in verschiedenen Welten und, als Kumiko verschwindet, verschwindet sie nicht bloß im übertragenen Sinn aus Torus Welt. Diese Welten liegen quasi ineinander – wer China Miévilles dieses Jahr erschienene The City & The City gelesen hat, dem wird das Konzept bekannt vorkommen, nur ist es hier noch um zwei Schritte verschärft. Zwar können die Bewohner der verschiedenen Welten einander begegnen, doch die Verständigung ist kaum möglich. Meist findet sie durch entfremdende Medien wie dem Telefon, Fernseher oder E-Mails statt und, wenn sie sich doch einmal physisch gegenübersitzen, können sie den anderen nicht begreifen. Ereignisse in der einen Welt mögen in der anderen Welt ganz anders erscheinen – in der einen Welt geschieht ein Mord, in der anderen ein tragischer Unfall. Damit geht es über die bloß überspitzt mit "Welt" betitelte Weltanschauung hinaus – es sind tatsächlich verschiedene Welten. Das alles ist noch weitgehend symbolisch-allegorisch deutbar. Eindeutig phantastisch wird es jedoch bei Torus Übergang von der einen in die andere Welt. Hier kommt der geheimnisvolle Brunnen auf dem Nachbargrundstück ins Spiel. In ihm ist nämlich ein "Dimensionstor" verborgen. In seltenen Augenblicken kann Toru physisch durch die Wand in ein seltsames Hotel in Noborus Welt gelangen, in dem das mysteriöse Zimmer 208 gelegen ist. Wie bei Noborus Fähigkeiten so sind auch die zwei Welten zwar in den Grundzügen symbolisch deutbar, in der endgültigen Ausprägung mit allen Details aber nicht – es ist damit wiederum eine phantastische Analogie.

 

Die hier aufgebrachten Motive sind natürlich weder erschöpfend behandelt noch der Weisheit letzter Schluss – der geneigte Leser mag prüfen, ob ein Motiv nicht doch besser symbolisch-allegorisch zu verstehen ist. Auch habe ich nicht jedes phantastisch scheinende Element behandelt – was mit dem Kellner, dem hohlen Mann und dem Verhältnis von Leutnant Mamiya und Boris, dem Menschenschinder, ist, muss der Leser selbst ergründen.

Der Buchrücken wirbt mit einem Zitat des Tagesspiegels: "Haruki Murakami gelingt es, die Qualitäten von Stephen King, Franz Kafka und Thomas Pynchon unter einem Hut zu bringen." Interessant ist hier besonders die Nähe zu Franz Kafka. Der hatte mit seinem Werk Die Verwandlung für einige Unsicherheit gesorgt; Tzvetan Todorov dürfte zu den prominentesten Opfern gehören. Zwar ist der Stil völlig realistisch und manches scheint auch allegorisch deutbar zu sein, doch im Großen und Ganzen stehen die Ereignisse für sich selbst – die Verwandlung in einen Käfer ist phantastisch. Erst mit der zunehmenden Akzeptanz der lateinamerikanischen Literatur in jüngerer Zeit begann der Begriff Magischer Realismus für diese Art von Geschichte zu greifen. Ähnlich ist wohl mit Mister Aufziehvogel am besten zu verfahren, auch wenn Murakami neben der nahtlosen Verschmelzung von Magischen Realismus und Postmoderne auch Symbolisch-Allegorisches in reiner Form oder in Form von phantastischen Analogien einfließen lässt.

Gleichwie, ein herausragender Roman ist es allemal.

 

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Eure Meinung:

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Hendrik
Donnerstag, 20. Januar 2011 18:14 Uhr
Eine wirklich interessante Interpretation, die zu ebenso interessanten neuen Betrachtungsweisen anregt. Ich habe das Buch gestern Abend zu Ende gelesen und war überwältigt.

Besonders zu betonen ist vielleicht noch das "Zu-sich-selbst-finden", bzw. das Finden des eigenen Ichs, welches eines der Hauptthemen zu sein scheint. Ich erinnere mich an unzählige Passagen, in denen es um Persönlichkeit, Identität und wie gesagt um das Ich geht. Leben bedeutet nicht automatisch wirklich leben. Viele der Figuren sehen sich nur als leblose Hülse (grade dieses Wort, "Hülse", kam sehr oft vor) und mussten erst durch schicksalhafte Erlebnisse ihr eigenes, wirkliches Ich finden, um "wirklich" leben zu können.

Ich schweife ab. Ich stimme dir in jedem Fall zu: Ein herausragender Roman, den man wohl endlos lang und auf unzählig vielfältige Arten deuten und verstehen kann.

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Mister Aufziehvogel:

»Als das Telefon klingelte, war ich in der Küche, wo ich einen Topf Spaghetti kochte und zu einer UKW-Übertragung der Overtüre von Rossinis Die diebische Elster pfiff, was die ideale Musik zum Pastakochen sein dürfte.«

von Haruki Murakami

 

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Erstellt: 21.07.2009, zuletzt aktualisiert: 16.05.2019 13:31