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Europa Universalis - Rome (PC)

Rezension von Stefan Glaubitz

 

Teile & Herrsche

 

Ein Land trägt Krieg im Herzen und schärft seine Schwerter. Seine Feinde liegen auf der Lauer. Diese Zeiten erfordern echte Führungsqualitäten. Ist es ihr Schicksal, das Römische Reich zu einigen?

 

Handlung

 

In „Europa Universalis – Rome“ („EU-R“) übernimmt man die Rolle des Herrschers einer Antiken Nation. Dabei ist es dem Spieler selbst überlassen, ob er versuchen will das Römische Reich zu bekanntem Ruhm zu führen will oder sich auf die Seites eines römischen Wiedersachers zu schlagen. Hier stehen Großreiche wie Karthago oder Ägypten zu Auswahl, aber auch kleinere Völker wie Makedonien oder Sparta.

 

Je nach Größe eines Volkes ändert sich natürlich auch der Schwierigkeitsgrad. Kleinere Völker haben es offensichtlich schwerer, da sie über viel weniger Geld verfügen und sich damit auch um einiges langsamer entwickeln. Daher empfiehlt es sich für die erste Partie erst einmal eines der größeren Völker zu wählen.

 

Aber nicht nur Armeen müssen ausgehoben und Provinzen ausgebaut werden. Wichtig ist auch die Wahl der richtigen Generäle und Provinzverwalter. Schnell kann es nämlich passieren, dass ein General eine größere Anzahl seiner Truppen fest an sich gebunden hat. Wenn er dann auch noch zu der Fraktion der Unloyalen gehört, kann es sehr schnell zu einer Rebellion und damit einem Bürgerkrieg kommen. Oft passiert gerade dieses, wenn man es sich am wenigsten erlauben kann.

 

Dies sind nur einige der Möglichkeiten, welche der Spieler hat, aber jedem sollte inzwischen klar sein, dass „EU-R“ ein Spiel ist, das viele Facetten hat.

 

Technik

 

„EU-R“ wartet mit einer sehr schönen Grafik auf. Vor allem der stufenlose Zoom kann sehr begeistern. Neu für Spiele aus dem Hause Paradox ist auch die Kamerasteuerung. Zum ersten Mal kann man mit der Kamera rotieren und somit die Spielwelt aus vielen verschiedenen Blickwinkeln erkunden.

 

In Punkto Sound sollte man von „EU-R“ nicht zu viel erwarten. Die Klänge, die ein antikes, mediterranes Gefühl vermitteln, passen wunderbar zu dem Spiel. Leider fehlt es auf Dauer jedoch etwas an Abwechslung, so dass man die Musik auf Dauer eher versucht zu ignorieren. Besondere Ereignisse werden mit Sondersounds untermalt, unter dem Strich ein sehr solides Soundpacket.

 

Gesteuert wird „EU-R“ komplett mit der Maus. Dies ist zum einen für jeden Spieler gewohnt und auf der anderen Seite recht komfortabel. Dadurch, dass man das Spiel jederzeit auf Pause stellen kann, gerät man auch nie in Zeitdruck. Wenn es dem Spieler zu lange dauert erhöht man einfach die Spielgeschwindigkeit, man kann sie ja jederzeit herabsetzten.

 

Spielspaß

 

Freunde der Europa Universalis Reihe werden garantiert an „EU-R“ ihren Spaß haben. Die Spielmechanismen sind im Endeffekt dieselben, wie bei den Vorgängern voran. Man hat Gutes daran getan in der Hinsicht nichts zu verändern, was altbewährt ist, ist und bleibt auch in diesem Falle gut!

 

Besonders begeistern kann der Multiplayermodus. Hier können nun mehrere Spieler versuchen die Herrschaft im Mittelmeerraum an sich zu reißen. Ob man nun gegeneinander antritt oder aber zusammen versucht seine Ziele zu erreichen liegt dabei ganz bei den Spielern. Wie wäre es mit einer Allianz zwischen Karthago und Ägypten gegen Rom? Oder gar ein Bündnis zwischen Rom und Pontus? Hier ist nun alles möglich und gerade das Durchspielen von „Was-wäre-wenn“ Szenarien sorgt für besonders viel Spaß.

 

Fazit

 

Für Freunde der Europa Universalis Reihe sollte „Rome“ ein unumstößliches Muss sein. Aber auch Spieler die ihre Vorlieben nicht bei den üblichen Echtzeit-Strategie-Spielen haben, sollten hier voll auf ihre Kosten kommen. Ich kann nur sagen, dass „EU-R“ ein komplexes historisches Spiel mit viel Freiraum für alternative Geschichtsschreibung ist.

 

 

Eure Meinung:


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Spiel:

Europa Universalis - Rome (PC)

Koch Media GmbH

USK: Freigegeben ab 6 Jahren gem. 14 JuSchG

Erscheinungstermin: 15. April 2008

ASIN: B0010SDE3Q

Erhältlich bei: Amazon

 

Min. Systemvoraussetzungen:

 

  • CPU: Intel Pentium 1,9 GHz
  • Grafikkarte: Direct X 9.0c - kompatible Grafikkarte mit mindestens 128 MB
  • Win 2000 / XP / Vista
  • 512 MB RAM

 

 

 


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Erstellt: 18.05.2008, zuletzt aktualisiert: 18.06.2019 11:05