Eigentlich sollte es für Emily Thompson nur ein Urlaub bei ihrer Großmutter Deirdre werden. Mittlerweile steht für sie aber fest, dass sie in Irland bleiben wird. Mit einem Food Truck will sie die Produkte ihrer Freundin Sinéad verkaufen. Das jährliche Oyster-Festival soll ihre Feuertaufe werden. Doch dann wird eine der größten örtlichen Austernfischer ermordet, und sein größter Konkurrent ist der Hauptverdächtige. Sein Großvater bittet Deirdres Oma, die Unschuld seines Enkels zu beweisen.
Nach dem 1. Band (Tödliche Törtchen) ihrer Cosy-Crime-Reihe Verbrechen to go war es natürlich schon klar, dass Anabel O’Leary ihre Protagonistin Emily Thompson noch in weitere Mordfälle verstricken wird.
Dass der neue Fall erneut im Lebensmittelumfeld spielt, war zumindest für mich nicht zwangsläufig zu erwarten. Aber auch das scheint sich zu einem beständigen Element dieser Reihe zu entwickeln. Neben der Protagonistin und ihrer Großmutter wird auch der frisch aus der Großstadt nach Galway versetzte Polizist, der schon in Band 1 eine Rolle spielte, als Stamm-Charakter etabliert. Auf eine Liebesbeziehung ihrer Protagonistin verzichtet die Autorin auch weiterhin, obwohl sie Emiliy gleich Interesse an 2 Männern entwickeln lässt. Von einer Romantic-(Neben-)Handlung ist die Geschichte zumindest bisher aber noch weit entfernt.
Die Mordermittlung selbst bewegt sich in dem für das Genre typischem Rahmen und kann Cosy-Crime-Fans gefallen. Da kann man eigentlich nur abwarten, mit welchem Lebensmittel der nächste Mord verknüpft wird.
Zum Stil der Autorin sowie der Sprecherin der Hörbuch-Ausgabe könnte ich nur das von mir in meiner Rezension zu Band 1 Gesagte wiederholen.