In Ekritmea ist Sorla zu den Feuerreitern gegangen und sich damit Anerkennung verschafft, während sein Vater untergetaucht ist. Dann erfährt er, dass seine Bucheckern-Pflanzaktion unerwartete Folgen hat. Doch damit gewinnt er eine schnelle Reisemöglichkeit zwischen den Standorten der von ihm gepflanzten Bäume – was sich schnell als nützlich erweist.
Mit dem 4. Band nähert sich Amadeus Firgaus Fantasy-Pentalogie langsam ihrem Ende. Diesmal ist seit dem Ende des 3. Bandes (Drachenvetter) nur vergleichsweise wenig Handlungszeit verstrichen. Auch wenn das Ziel des Protagonisten, die Herrschaft über das hernostische Reich zu übernehmen, für den Leser klar erkennbar ist, schafft es der Autor, überraschende Wendungen zu entwickeln. Ereignisse, die in den bisherigen Bänden wie eine unbedeutende Randnotiz anmuteten, gewinnen plötzlich eine handlungstragende Bedeutung.
Die Folgen der von Sorla im Auftrag der Dryade Ysalde verteilten Bucheckern sind da längst nicht die einzigen wieder aufgegriffenen Handlungselemente. Insgesamt sind die Vorbereitungen, die Macht der 6 Familien in Ekritmea zu brechen, das zentrale Thema dieses Bandes. Das alles deutet deutlich die Richtung an, die der abschließende 5. Band nehmen dürfte, wobei dessen Titel (Schlangenkaiser) eigentlich schon ein Spoiler ist und das Ende der Pentalogie vorwegnimmt. Wie der Leser Amadeus Firgau nach den bisherigen 4 Bänden kennt, dürften aber wohl trotzdem noch einige Überraschungen zu erwarten sein. Auch dieser 4. Band stellt jedenfalls wieder eine gute Unterhaltung für jeden Fan des Fantasy-Genres dar.
Natürlich folgt der Autor auch im vorliegenden Band erzählerisch wieder ausschließlich seinem Protagonisten und Titelhelden Sorla.