Final Fantasy Tactics – The Ivalice Chronicles (Nintendo Switch)
 
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Final Fantasy Tactics – The Ivalice Chronicles

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo

Der legendäre Klassiker der Strategie-Rollenspiele ist endlich zurück–– und dank verbesserter Grafik, vertonten Dialogen und einer erneuerten Benutzer·innenoberfläche so zugänglich wie nie zuvor. Wähle zwischen der Erweiterten Version, die ein erneuertes, immersives Spielerlebnis bietet, und der Klassischen Version, welche dich das Original von 1997 beinahe unverändert erleben lässt. Wer es nicht auf pure Nostalgie anlegt, kann sich in der Erweiterten Version nicht nur auf verbesserte Grafik, sondern auch auf eine Sprachausgabe freuen, welche die Charaktere aus der Welt von Ivalice zu neuem Leben erweckt.

Story

Final Fantasy Tactics – The Ivalice Chronicles lässt euch in die Welt von Ivalice eintauchen, einem Reich, das durch den vergangenen 50-jährigen Krieg stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ihr spielt den Protagonisten Ramza, einen jungen Kadetten aus der Familie Beoulve, die seit vielen Generationen den Befehlshaber des Ritterordens des Nordhimmels stellt. Nach dem Krieg entbrennt ein Konflikt um die Thronfolge in Ivalice, und Ramza lernt sehr schnell, wie hart die Welt um ihn herum ist. Es geht hierbei um politische Intrigen und auch um das strenge hierarchische System, das den Adel praktisch vom einfachen Volk trennt.

Gameplay

Das Herzstück von »Final Fantasy Tactics« bleibt das rundenbasierte Kampfsystem. Auf isometrischen Schlachtfeldern, die in Quadrate unterteilt sind, bewegt man seine Einheiten, greift Gegner·innen an, setzt Zauber ein oder positioniert sich taktisch clever.

Die Reihenfolge der Aktionen hängt von der Geschwindigkeit der Charaktere ab, wer vorausschauend plant, kann Gegner·innen überlisten oder entscheidende Konter setzen. Doch nicht immer ist euch das Schicksal hold. Fällt eine Figur, läuft ein Countdown, der vorgibt, sie innerhalb von drei Runden wiederzubeleben, sonst stirbt sie endgültig. Permadeath! In dem Fall müsst ihr nicht nur die Schlacht ohne diese Mitstreiter·innen beenden, was lästig genug ist, sondern im Anschluss auch noch einen Ersatz rekrutieren und mühselig von vorne ausbilden.

 

Die Handlung entfaltet sich auf einer Weltkarte, die nach und nach neue Schauplätze freischaltet: Städte, Burgen, Klöster oder abgelegene Regionen. Hier lassen sich Ausrüstungen kaufen, Charaktere verwalten oder zusätzliche Kämpfe bestreiten.

Zufällige Begegnungen auf den Knotenpunkten sorgen für Abwechslung und zusätzliche Erfahrungspunkte.

 

Square Enix hat außerdem praktische Komfortfunktionen eingebaut: Eine überarbeitete Benutzer·innenoberfläche macht es leichter, Kampfergebnisse vorherzusehen, und eine Zeitleiste zeigt, welche Figuren als Nächstes handeln.

Besonders wertvoll ist die Möglichkeit, die Kämpfe zu beschleunigen, ein Feature, das im Original schmerzlich fehlte und lange Gefechte nun deutlich angenehmer macht.

Hilfreich sind auch die neuen Nachschlagewerke: Das »Chronicle«-System fasst die wichtigsten Figuren und Ereignisse zusammen, während Enzyklopädie und Ereignisbibliothek verhindern, dass man im Dickicht aus Fraktionen, Adelsgeschlechtern und Intrigen den Überblick verliert.

 

Besonders herausragend ist das Jobsystem: Jede Figur kann unterschiedliche Klassen annehmen, von Klassikern wie Weißmagier·in, Schwarzmagier·in oder Dragoon bis hin zu exotischeren Varianten wie Geomant·in oder Arithmetiker·in.

Neue Fähigkeiten schaltet man durch Job-Punkte frei, die sich durch den Einsatz spezieller Skills verdienen lassen. Einmal gelernte Fertigkeiten können auch in anderen Klassen genutzt werden, wodurch sich unzählige Synergien ergeben.

Neben den generischen Rekrut·innen gesellen sich im Laufe der Geschichte einzigartige Charaktere mit eigenen Spezialklassen hinzu, etwa Heilige Ritter·in oder Maschinist·innen.

So entsteht eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten, die das Experimentieren und Tüfteln belohnt. Wer wirklich alle 20 Jobs meistern will, muss jedoch viel Zeit investieren. Grinding gehört weiterhin fest zum Spielerlebnis, besonders auf der Standard-Schwierigkeitsstufe »Knight«.

Fazit

»Final Fantasy Tactics – The Ivalice Chronicles« ist unter dem Strich ein gelungenes Remaster. Die qualitativ hochwertige und mitreißende Geschichte wird durch die Vertonung der Dialoge noch besser transportiert, und das Gameplay des Klassikers wirkt dank verschiedener Quality-of-Life-Änderungen deutlich flüssiger und angenehmer.

 

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Nintendo-Switch-Game:

Final Fantasy Tactics – The Ivalice Chronicles

Sqaure Enix, 30. September 2025

USK: 12

 

ASIN: B0FC2SY56K

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 07.10.2025, zuletzt aktualisiert: 11.10.2025 12:21, 25275