Die Reise ins Unbekannte geht weiter ... Nach ihrer Flucht aus Midgar brechen Cloud und seine Freund·innen zu einer Reise quer über den Planeten auf. Neue Abenteuer erwarten dich in einer riesigen Welt dieser eigenständigen Geschichte der FFVII-Remake-Trilogie.
Story
Final Fantasy VII Rebirth
Die Story von Final Fantasy VII Rebirth setzt quasi genau da an, wo der erste Teil der Remake-Trilogie geendet hatte. Nach wie vor wird die Bevölkerung der Mega-Metropole »Midgar« von der machtbesessenen Shinra Corporation tyrannisiert. Doch nicht nur die Tyrannei durch den Megakonzern macht den Menschen zu schaffen, auch der stetige Abbau der sogenannten »Mako-Energie«, sozusagen dem Lebensstrom des Planeten, belastet vor allem die Umwelt und den Planeten selbst.
Gameplay
Final Fantasy VII Rebirth
Wie auch im Original übernehmen wir die meiste Zeit die Rolle des furchtlosen, blonden Helden und Ex-Soldaten. Cloud diente ehemals als angestellter Söldner bei der Shinra Corporation, verließ diese jedoch auf eigenen Wunsch hin, um eigenen Interessen nachzugehen. Doch Shinra bleibt am Ende nicht die einzige Bedrohung, mit der wir es zu tun bekommen, und am Ende steht vielleicht sogar das Schicksal der gesamten Welt auf dem Spiel.
Final Fantasy VII Rebirth
Unterwegs wächst die Truppe sukzessiv zusammen und gewinnt neue Verbündete wie die Ninja Yuffie, den Katzenroboter Cait Sith und den mürrischen Piloten Cid. Der freie Wechsel zwischen den erfrischend individuell kämpfenden Mitstreiter·innen bleibt ein Highlight dieses »Final Fantasy«-Teils. Ebenfalls wie in allen anderen Versionen ist die Lernkurve steil. Neueinsteiger können der Geschichte gut folgen, doch wir haben es mit einem Game-Schwergewicht zu tun, in dem zahlreiche Spielmechaniken kunstvoll miteinander verschmelzen. Das heißt, dass wir uns einarbeiten müssen und im Rahmen der Haupt-Story schnell mal auf unüberwindlich scheinende Gegner·innen stoßen.
Final Fantasy VII Rebirth
Wie auch schon beim ersten Teil der Remake-Trilogie setzt Square Enix auch bei Rebirth auf das neue, deutlich actionorientierte Kampfsystem der neuen »Final-Fantasy«-Ableger. Gekämpft wird also in einem aktiven Kampfsystem, bei dem jeder Tastendruck auch eine direkte Auswirkung auf den Kampf hat. Auch Blocken und Ausweichen steht also an der Tagesordnung. Per Tastendruck lässt sich das Kampfgeschehen in eine Art Taktik-Modus schalten, hier läuft der Kampf dann quasi in Zeitlupe im Hintergrund weiter. Nun haben wir die Möglichkeit, diverse Aktionen wie beispielsweise verschiedene Zauber, Items und andere Angriffe zu bestimmen, welche beim Fortsetzen des regulären Kampfgeschehens dann direkt von den Mitstreiter·innen unserer Gruppe umgesetzt werden.
Final Fantasy VII Rebirth
In Sachen Kampfsystem hat man sich bei Square Enix also wirklich Gedanken gemacht und sich für ein fast schon perfektes Kampfsystem für die Remake-Trilogie entschieden. Auch wenn viele Hardcore-Fans des Originals das sicher anders sehen.
Auch in Sachen Bewegungsfreiheit hat sich beim zweiten Teil der Remake-Trilogie einiges getan. Wir können uns ab einem bestimmten Punkt im Spiel nun deutlich freier fortbewegen und die Spielwelt fast schon nach eigenem Belieben erkunden. Der rote Faden der Story bleibt natürlich nach wie vor bestehen, dennoch haben wir die Möglichkeit, auch zu bereits besuchten Schauplätzen zurückzukehren, um eventuell vergessene Items einzusammeln oder Nebenquests nachträglich noch zu absolvieren.
Final Fantasy VII Rebirth
Dann bleibt einem nichts anderes übrig, als sich schmachvoll zurückzuziehen und an den Charakter-Skills, der Gruppenstufe, der Ausrüstung und natürlich der eigenen Beherrschung der Steuerung zu feilen. Letztere wurde ausgezeichnet an die Joy-Cons angepasst. Statt des PS5-Touchpads drückt ihr nun eben die Minus-Taste, die Belegung der Schultertasten bleibt dagegen gleich. Bemerkenswert ist, dass die Steuerung sowohl im TV- als auch im Handheld-Modus wunderbar funktioniert, was ja an sich schon mal eine Leistung von Seiten der Entwickler·innen ist.
Da das Spiel aber mehr als 130 GB gross ist, dürfte der eine oder andere zunächst einen großen Kehraus auf seinem Switch-Speicher machen oder sich eine microSD-Karte anschaffen müssen.
Zusätzlich spendieren die Entwickler·innen exklusive Quality-of-Life-Verbesserungen durch eine neue Game-Boost-Funktion. Wer die Story genießen oder das Spiel entspannt erneut erleben möchte, kann nach Belieben Cheats aktivieren: dauerhaft maximale TP, MP, Limit- und ATB-Leisten, garantierte 9.999 Schadenspunkte pro Treffer, doppelte Erfahrungspunkte oder direkt maximierte Materia. Die optionalen Hilfen sind ein wahrer Segen für all jene, die sich gänzlich auf die Story fokussieren wollen und keine Zeit für langes Grinding haben. Gerade für Serien-Veteranen, die den Titel vielleicht schon kennen und auf der Nintendo Switch 2 einen zügigen Durchlauf starten möchten, ist dieses Feature pures Gold wert.
Fazit
Final Fantasy VII Rebirth
»Final Fantasy VII Rebirth« ist nach wie vor ein Fest für die Sinne. Auch die technische Umsetzung kann überzeugen und so läuft der Titel auch auf Nintendo Switch 2 stets flüssig mit 30 Frames über den Bildschirm und sieht dabei auch noch verdammt gut aus.