Final Fantasy VII Rebirth (PC)
 
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Final Fantasy VII Rebirth

Rezension von Max Oheim

Verlagsinfo

Die Reise ins Unbekannte geht weiter … Nach ihrer Flucht aus Midgar brechen Cloud und seine Freunde zu einer Reise quer über den Planeten auf. Neue Abenteuer erwarten dich in einer riesigen Welt dieser eigenständigen Geschichte der FFVII-Remake-Trilogie.

Story

Der erste Teil endete mit unseren Held·innen, die Midgar verlassen, um die Verfolgung von Sephiroth aufzunehmen und seine Welt-zerstörerischen Pläne zu durchkreuzen. Zur Auffrischung der Story bietet uns Final Fantasy VII Rebirth auch ein ungefähr fünfminütiges Recap-Video, in dem die bisherigen Ereignisse grob zusammengefasst werden. Denn wenig verwunderlich setzt das Spiel direkt dort an, wo der Vorgänger aufgehört hat. Die Jagd nach Sephiroth führt unsere Held·innen dabei in verschiedenste Winkel der Welt, wo sie den Spuren ihres Widersachers nachgehen und dabei auch immer wieder mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert werden. So entsteht eine packende und auch sehr emotionale Geschichte, in der jeder Hauptcharakter seinen Platz hat.

 

Gameplay

Im Anschluss an das emotional aufwühlende, spielerisch jedoch vergleichsweise linear gestrickte Auftakt Kapitel öffnet sich »Final Fantasy VII Rebirth« dann beträchtlich und entlässt euch in die sogenannte Grasland-Region – das zweite von insgesamt 14 Kapiteln. Bereits hier wird klar, dass »Rebirth« deutlich mehr Wert auf offene Spiel Areale legt, als dies in Remake der Fall ist. Gut so, denn das macht das Erkunden der liebevoll designten Gebiete – zu denen sich später unter anderen noch die Junon-Region, das Corel-Gebirge, die Gongaga-Region und die Cosmo-Region hinzugesellen – umso interessanter.

 

Die einzelnen Regionen sind obendrein gespickt mit einer Vielzahl von Sammelobjekten und Aktivitäten. Das Spektrum reicht dabei von einfachen Dingen wie dem Instandsetzen von Chocobo-Haltestellen und dem Finden von Esper-Schreinen über knifflige Kampf Herausforderungen mit bestimmten Zielvorgaben bis hin zu Schatz Verstecken und charmant gemachten Chocobo-Fangversuch-Aufträgen.

Bei letzteren müsst ihr euch vorsichtig und ohne gesehen zu werden an ein bestimmtes Chocobo heranpirschen, um es dann zu bändigen. Im Spielverlauf erhaltet ihr so Zugriff auf verschiedene Chocobo-Typen, darunter solche mit besonders starken Krallen und der Fähigkeit, speziell markierte Wände empor zu kraxeln. Es gibt allerdings auch welche, die z. B. fliegen können. Einmal im Besitz eines Chocobos, könnt ihr mit dessen ausgeprägtem Geruchssinn außerdem die vielerorts vergrabenen Synthese-Chips ausfindig machen.

 

Neben der Erkundung ist das Spiel auch übersät mit den unterschiedlichsten Arten von Minispielen, die immer wieder das Gameplay auflockern und uns als Spieler·innen vor neue Herausforderungen stellen. Eines der ersten, mit denen wir es zu tun bekommen, ist zugleich auch das prominenteste und einzige Minispiel, das sich durch den gesamten Spielverlauf zieht. Dabei handelt es sich um Queen’s Blood, ein Kartenspiel, das ein wenig an Gwent aus The Witcher 3 erinnert.

Im Spiel treffen wir immer wieder auf Gegner·innen, die wir zu einer Partie herausfordern können. Neue Karten, um uns immer mächtigere Decks zu basteln, kaufen wir bei Händler·innen und gewinnen sie von besiegten Gegner·innen.

 

Aber auch darüber hinaus werden unsere Skills immer wieder auf unterschiedliche Weise gefordert. Sei es als Delfin-Reiter·in, in einem Fußball-Spiel für Red, in einem virtuellen Weltraum-Gefecht oder bei einer besonderen Form des aus dem Yuffie-DLC bekannten Fort Condor.

Es gibt mit dem Klavierspielen auch ein musikalisches Minispiel, das stark an die Gitarrenmechanik in The Last of Us: Part 2 erinnert. Für weniger musikbegabte Spieler·innen ist das allerdings teils ziemlich schwer geraten. Aber es gibt für alle Spieler·intypen etwas. Besonders im Urlaubsparadies Costa del Sol und im Vergnügungspark Gold Saucer lassen sich Stunden mit den verschiedensten Spielchen verbringen. Bei all diesen Herausforderungen gibt es meist mehrere Ränge zu erreichen, die unterschiedlichste Belohnungen wie Materia, Waffen und Ausrüstung sowie Verbrauchsgegenstände bereithalten.

 

Im Vergleich zum Vorgänger ist »Rebirth« wieder mehr Rollenspiel. Dazu gibt es uns unter anderem immer mal wieder die Gelegenheit, mit unseren Gefährt·innen kleine Gespräche zu führen. Dabei haben wir sogar Dialogoptionen, bei denen wir unter Zeitdruck entscheiden müssen, wie Cloud auf bestimmte Situationen reagiert. Je nach Antwort beeinflussen wir die Beziehung zu den entsprechenden Gefährt·innen. Diese wirkt sich wiederum auf das Zusammenspiel der Charaktere im Kampf aus. Außerdem hat es Auswirkungen auf ein bestimmtes Event gegen Ende des Spiels. Aber da wollen wir euch jetzt nicht zu viel verraten. Auch die Charakterentwicklung bietet dieses Mal mehr Rollenspiele. Unsere Held·innen sammeln wie gewohnt Erfahrungspunkte und steigen im Level auf. Die dadurch verdienten Skillpunkte setzen wir jedoch nicht mehr in die Waffen ein, sondern investieren sie in individuelle Talentbäume für jeden Charakter. Darin schalten wir passive Effekte, neue mächtige Angriffe sowie neue Synergie-Fähigkeiten frei.

Fazit

»Final Fantasy VII Rebirth« macht seinem Namen alle Ehre und präsentiert euch die Wiedergeburt einer zeitlosen Geschichte. Den Macher·innen gelingt das Kunststück, den roten Story-Faden beizubehalten, ihn allerdings immer wieder so anzupassen, dass sich das Ergebnis auch für Kenner frisch und interessant anfühlt.

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PC-Game:

Final Fantasy VII Rebirth

Square Enix, 23. Januar 2025

USK: 16

 

Erhältlich bei: Amazon


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Erstellt: 30.01.2026, zuletzt aktualisiert: 02.04.2026 11:41, 25788