Das preisgekrönte FINAL FANTASY VII REMAKE INTERGRADE* erzählt die Geschichte bis zur Flucht der Gruppe aus Midgar neu, mit atemberaubender Grafik, temporeichem Gameplay und zusätzlichen Story-Elementen. Es enthält auch FF7R EPISODE INTERmission, eine Geschichte, in der Yuffie Kisaragi im Mittelpunkt steht und die eine neue Perspektive für Clouds Reise bietet, die parallel stattfindet.
(Final Fantasy VII Remake Intergrade)
Story:
Der Shinra-Konzern beutet den Planeten und dessen Ressourcen aus und droht damit die gesamte Welt zu vernichten. Der Ex-Soldier Cloud Strife macht sich zusammen mit der Aktivisten-Gruppierung Avalanche auf diesem Treiben ein Ende zu bereiten. Aber die dunkle Vergangenheit Clouds droht ihn einzuholen.
(Final Fantasy VII Remake Intergrade)
Gameplay:
Das Abenteuer in Midgar ist fokussiert auf die gelungene Story und dafür sehr linear gestaltet worden. Das führt auch dazu, dass viele Gebiete kaum zum Erkunden einladen. Stattdessen könnt ihr die faszinierenden Panoramen zwar bewundern, aber kaum mit ihnen interagieren. Auch die gut 20 Nebenquests lassen sich nur innerhalb ihres jeweiligen Kapitels abschließen. Solltet ihr voranschreiten, sind sie nicht mehr lösbar. Generell gibt es viele optionale Inhalte wie Schatztruhen oder Musik-Disks, die ihr verpassen könnt, da ihr erst ganz zum Schluss noch einmal einige wenige Gebiete erneut besuchen könnt. Bei Final Fantasy VII Remake Intergrade gilt: Story first.
(Final Fantasy VII Remake Intergrade)
Natürlich hat Final Fantasy VII Remake Intergrade auch ein Kampfsystem, das sich in vielen Teilen jedoch drastisch vom Original unterscheidet. Habt ihr 1997 in rundenbasierten Kämpfen eure Gegner ausgeschaltet, erwarten euch in der Neuauflage Kämpfe in Echtzeit. Bis zu drei Helden, zwischen denen ihr frei in den Kämpfen wechseln könnt, treten gleichzeitig an. Cloud beispielsweise setzt sein ikonisches Schwert ein, Tifa verwendet ihre Fäuste für besonders effektive Nahkampfangriffe, während Barret seine Armkanone zum Ausschalten von Gegnern in der Ferne verwenden kann.
(Final Fantasy VII Remake Intergrade)
Einige Elemente des Kampfsystems aus dem Original existieren zwar auch weiterhin, wurden jedoch etwas abgewandelt, um mit dem Remake kompatibel zu sein. So kehrt beispielsweise die ATB-Leiste zurück, die sich auflädt, wenn ihr reguläre Angriffe ausführt. Ist diese voll, könnt ihr Kommandos einsetzen. Dazu zählen beispielsweise Fertigkeiten, die besondere Effekte haben und oftmals mehr Schaden anrichten. Magie hingegen benötigt nicht nur ATB sondern auch MP (Magiepunkte) und kann Elementarschaden austeilen, euch heilen oder andere nützliche Effekte haben. Gegenstände lassen sich ebenfalls mit einer vollen ATB-Leiste einsetzen.
(Final Fantasy VII Remake Intergrade)
Sowohl Fertigkeiten als auch Magie sind an Materia gebunden, Orbs, die sich in Waffen oder Ausrüstungen platzieren und dann einsetzen lassen. Setzt ihr die Fähigkeiten, die die Materia haben, oft im Kampf ein, können sie im Level aufsteigen und bieten euch die Option, noch stärkere Effekte auszulösen. Ermöglicht die Fertigkeit „Analyse“ euch zum Beispiel zuerst nur, die Werte eines Feindes einzuscannen, könnt ihr später in einem Zug alle Gegner auf dem Bildschirm gleichzeitig anvisieren. Magie lässt sich ebenfalls stärken, ihr behaltet aber auch ihre schwächeren Versionen, die weniger MP verbrauchen. Zudem könnt ihr pro Charakter eine Esper-Materia tragen. Dabei handelt es sich um die serientypischen Monster wie Ifrit, die an eurer Seite kämpfen. Bei besonders schweren Kämpfen taucht ein Balken am Rand des Bildschirms auf, der sich langsam auffüllt. Ist er voll, könnt ihr den Esper beschwören. Während Waffen und Ausrüstungen mehrere Slots für Materia bieten, könnt ihr immer nur einen Esper ausrüsten. Materia muss jedoch nicht immer aktive Effekte haben.
(Final Fantasy VII Remake Intergrade)
Eines der neuen Features von Intergrade war die Intermission-Bonus-Story. Dort schlüpft ihr in die Rolle des Ninja-Mädchens Yuffie aus Wutai, dem Land, das Krieg mit Shinra geführt hat. Ihr Auftrag ist es, in die Firmenzentrale einzubrechen, um die ultimative Materia zu stehlen. Ihr Abenteuer ist deutlich kürzer, gibt euch aber einen anderen Blick auf die Geschehnisse des Hauptspiels. Gameplaytechnisch ähneln sich beide Geschichten. Yuffie kann jedoch Ninja-Sterne werfen, um mit Objekten aus der Ferne zu interagieren und so beispielsweise hochgezogene Leitern aus der Distanz herunterholen. Zwar könnt ihr direkt mit Intermission starten, solltet ihr aber noch nicht das Hauptspiel erlebt haben, empfiehlt sich das nicht.
(Final Fantasy VII Remake Intergrade)
Nintendo Switch 2:
Während der Titel im TV-Modus mit den Versionen auf den anderen Systemen mithalten kann, sofern man die Beschränkung auf 30 FPS ignoriert, muss man im Handheld-Modus mit Abstrichen vorliebnehmen. Dies betrifft insbesondere die Charakter-Modelle, wenn sie etwas weiter weg stehen. Etwas mehr als 90 GB werden benötigt, um das Spiel zu installieren. Dateigrößen, die Nintendo-Fans so bisher wohl von noch keinem Spiel gewohnt sind. Neben einer gelungenen deutschen könnt ihr auch zwischen einer japanischen, englischen und französischen Sprachausgabe wählen.
Fazit
Final Fantasy VII Remake Intergrade ist ein wahnsinnig schönes Spiel, gerade für Fans, die bislang nur auf Nintendo-Systemen unterwegs waren. Square Enix hat es geschafft, ohne große Abstriche das ganze große Abenteuer auf der Nintendo Switch 2 zu zaubern.