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Florence Fanning und die Zwischenwelt von Jo Romic

Reihe: Florence Fanning Band 2

 

Rezension von Frank W. Werneburg

 

Klappentext:

Gefangen in einer mysteriösen Zwischenwelt werden Florence und ihr Vater Flynn von einem Stamm merkwürdiger Wesen entführt, während Coleman entkommen kann. Nach anfänglichen Kommunikationsproblemen schwindet jegliche Hoffnung von Vater und Tochter auf eine Rückkehr in ihre Welt.

Doch dann erfahren sie, dass es einen Bewohner der Zwischenwelt gibt, der sich tief im Wald verborgen hält und vielleicht eine Möglichkeit kennt, wie sie ihrer Gefangenschaft entfliehen könnten.

Florence macht sich so schnell wie möglich auf den Weg, um diesen Eremit, aber auch Coleman zu finden. Neben all den Gefahren, die sie dabei überstehen muss, stellt sich ihr immer wieder eine Frage: Wird sie ihre Freundin Quinn jemals wiedersehen?

 

Rezension:

Nachdem sie im Finale von Florence Fanning und die Steampirates einen mystischen Durchgang passiert hat, findet sie sich mit ihrem Vater sowie Coleman in einer fremden Welt wieder. Letzterer gelingt es jedoch, sich abzusetzen, während Florence und ihr Vater von den eigenartigen Bewohnern dieser Welt gefangen genommen werden. Diese zeigen kein Interesse, ihnen bei der Rückkehr in ihre Welt behilflich zu sein. Eines der Wesen vertraut Florence jedoch an, dass ein Ausgestoßener, der in den Tiefen der Wälder lebt, eventuell helfen könnte. Das Unterfangen stellt sich allerdings als weit komplizierter als erwartet heraus. Wird es Florence gelingen, in ihre eigene Welt und damit zu Quinn zurückzukehren?

 

Lag der Fokus des 1. Bandes auf den Steampunk- und Abenteuerelementen, legt Jo Romic den Schwerpunkt diesmal auf den Fantasy-Aspekt. Dies gilt zumindest für den Handlungsstrang, der sich auf Florence’ Abenteuer in der fremden Welt konzentriert. Allerdings existieren in diesem Band noch 2 weitere, mehr oder weniger parallel erzählte Stränge. Zum einen werden darin Quinns Bemühungen, ihrer Freundin die Rückkehr zu ermöglichen, gezeigt, zum anderen die Entwicklung geschildert, die Coleman zu der unsympathischen Person machte, als die Florence und wir Leser sie kennen. Damit bekommen auch die anderen beiden Frauen, die im Zentrum des Geschehens stehen, einen persönlicheren Hintergrund. Als Titelheldin und Hauptprotagonistin bleibt Florence aber natürlich weiterhin der Dreh- und Angelpunkt der Handlung.

 

Auch wenn Steampunk natürlich oft mit Abenteuer und Fantasy kombiniert wird, wirkt das Setting dieser Reihe doch ungewohnt. Anders als üblich, verlegt der Autor seine Steampunk-Handlung ganz in eine fremde (Fantasy-)Welt, statt sie wie gewohnt in einer historisierenden Variante unserer realen anzusiedeln. Nachdem man sich (schon in Band 1) an diesen Weltenbau gewöhnt hat, wirkt dieser jedoch stimmig. In welche Richtung sich die Handlung im ausstehenden 3. Band entwickeln könnte, ist allerdings noch nicht erkennbar. Die Neugierde darauf ist jedenfalls geweckt.

 

Fazit:

Dieses interessante Steampunk-Fantasy-Abenteuer gewinnt mit diesem Band an Tiefe.

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Eure Meinung:

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Buch:

Florence Fanning und die Zwischenwelt

Reihe: Florence Fanning Band 2

Autor: Jo Romic

Taschenbuch, 227 Seiten

Selbstverlag, 5. November 2018

Cover: Verena Biskup

 

ISBN-10: 173090789X

ISBN-13: 978-1730907890

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B07K6T4DCJ

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

Weitere Infos:


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Erstellt: 03.01.2019, zuletzt aktualisiert: 10.02.2020 18:41