Henrietta Hewitt hat wieder jede Menge zu tun. Neben ihrem Antiquitätenladen ist sie auch an den Vorbereitungen eines typisch viktorianischer Valentinsballs beteiligt. Als ein Selbstmord am alten Leuchtturm zum Tagesgespräch in Hearts Grove wird, achtet sie zunächst wenig darauf. Doch dann wird Privatdetektiv Ralph Gershwin von der Tochter des Toten engagiert, die überzeugt ist, dass ihr Vater keinen Selbstmord begangen hat. Jetzt wird auch Henrietta aktiv.
Mit diesem Band schickt Danielle Collins die Protagonistin ihrer Cosy-Crime-Reihe, die Antiquitätenhändlerin Henrietta Hewitt, schon in ihren 3. Fall. Nachdem der Leser das Umfeld, in dem diese Reihe angesiedelt ist, schon in den beiden bisherigen Bänden (Tödliche Antiquitäten und Verschwundene Antiquitäten) kennenlernen durfte, konzentriert sich das Geschehen diesmal fast vollständig auf den Fall.
Der bietet alles, was der Genre-Fan erwartet. Falsche Fährten führen zunächst in die Irre, mögliche Motive erweisen sich als wenig belastbar, und ein weiterer Mord lässt auch nicht allzu lange auf sich warten. Dass der Fall am Ende gelöst wird, steht bei derartigen Geschichten natürlich außer Zweifel. So erfüllt auch Henriettas 3. Einsatz alle Erwartungen, die Leser dieses Genres an die Hobby-Detektivin knüpfen.
Wie bisher lässt die Autorin den erzählerischen Fokus auch diesmal wieder durchgängig auf ihrer Protagonistin Henrietta ruhen.