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G-Force – Agenten mit Biss

G-Force

 

Moderne Entwicklungen in der Verbrecherbekämpfung ermöglichen es, nun auch Tiere als Agenten in geheimer Mission einzusetzen. Der Regierung ist dabei mit dem Agententeam G-Force ein Durchbruch gelungen: Fünf Meerschweinchen sollen den steinreichen Halunken Leonard Saber zur Strecke bringen, der mit einem grotesken Vorhaben die Welt zerstören will. Doch noch bevor sie den Auftrag ausführen können, geraten die Meerschweinchenagenten Darwin, Juarez, Blaster, Mooch und Speckles selbst in große Gefahr, als sie an eine Tierhandlung ausgeliefert werden sollen.

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Eure Meinung:

Armin, 24.12.2016, 15:39:
Dass Tiere sprechen können, ist in Hollywood nichts Ungewöhnliches. Dass drei Meerschweinchen als FBI-Agenten in den Einsatz gehen, schon eher. Mit den Mitteln des modernen Animationsfilms (hier allerdings vermischt mit Realfilmszenen) und dann auch noch in 3D ließe sich daraus vermutlich schon ein buntes Abenteuer machen – allerdings nicht, wenn man das Thema so lieblos angeht wie Regie-Debütant Hoyt Yeatman in »G-Force – Agenten mit Biss«. Der hat sich in seinem bisherigen Schaffen hauptsächlich um Spezialeffekte (für »Abyss« gab’s 1989 einen Oscar) gekümmert – und genau darauf liegt auch in seinem ersten eigenen Film sein Augenmerk. Die Optik stimmt, während die Handlung und andere Kleinigkeiten leider außen vor bleiben.

Die drei Meerschweinchen (»Guinea Pig« auf englisch, deshalb »G-Force«) Darwin, Blaster und Suarez wurden von Wissenschaftler Ben (Zach Galifinakis) als Agenten ausgebildet und ausgerüstet. Er schickt sie zusammen mit Maulwurf Speckles und Stubenfliege Mooch in den Einsatz, um das Geheimnis von Haushaltswaren-Hersteller Leonard Saber (Bill Nighy) zu enträtseln. Seine Vorgesetzten sind davon alles andere als begeistert, da sie befürchten, dass Saber nun auf ihre bereits seit Jahren andauernde Überwachung aufmerksam wird. Prompt muss die G-Force flüchten, wird von FBI-Agenten gejagt und versucht gleichzeitig, Sabers unheilvolle Pläne zu stoppen.

Nach gutem Auftakt – der Einbruch der Meerschweinchen in Sabers Haus ist schon prima gemacht – verflacht »G-Force« leider völlig. Das Drehbuch scheint sich nicht so recht zwischen Action-Thriller und liebenswerter Tier-Komödie entscheiden zu können, die Mischung aus beidem geht dann auch prompt daneben. Die Handlung macht dementsprechend einen ebenso wirren wie unausgegorenen Eindruck und lässt keinerlei Spannung entstehen. Die menschlichen Darsteller bleiben extrem blass, aber auch der Witz der animierten Figuren verbraucht sich rasch. Da helfen auch die teils spektakulären 3D-Szenen nicht – »G-Force« macht insgesamt betrachtet einfach keinen Spaß.

2 Punkte

(P.S.: Falls jetzt jemand fragt, ob das ein phantastischer Film ist - na ja, die Meerschweinchen können sprechen, und es gibt einen Schurken, der nach der Weltherrschaft strebt. Darüber hinaus ist das alles sehr unphantastisch …)
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G-Force – Agenten mit Biss

Jahr: 2009

Regie: Hoyt Yeatman

Animation

 

Erhältlich bei: Amazon

DarstellerInnen:

  • Will Arnett
  • Penélope Cruz
  • Zach Galifianakis
  • Bill Nighy

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Erstellt: 24.12.2016, zuletzt aktualisiert: 22.07.2017 20:26