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Ghostbusters

Um eine Geister Invasion in Manhattan zu stoppen, schließen sich die Freundinnen paranormaler Phänomene Erin Gilbert und Abby Yates, die Nuklearingenieurin Jillian Holtzmann und die U-Bahn Angestellte Patty Tolan zusammen.

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Eure Meinung:

Armin, 23.08.2016, 08:57:
Fortsetzung? Remake? Oder Reboot? Lange herrschte Unklarheit über die Natur des neuen »Ghostbusters«-Films, der sich nun tatsächlich als vollkommener Neustart entpuppt. »Echte Fans« der beiden Filme aus den Achtzigern reagierten im Vorfeld zudem entsetzt, weil statt der bewährten Crew nun plötzlich vier weibliche Geisterjäger zu den Protonenkanonen greifen. Beides ist allerdings nicht das Problem der neuen »Ghostbusters«: Denen fehlt es vielmehr vor allem an der notwendigen Eigenständigkeit. Regisseur und Drehbuchautor Paul Feig (»Brautalarm«) verbeugt sich schlicht zu oft vor dem Original, sodass sein Film einfach viel zu wenig Neues bietet.

Physikerin Erin Gilbert (Kristen Wiig) wird von einer Jugendsünde eingeholt: Ein Buch über paranormale Phänomene, das sie einst mit ihrer Freundin Abby Yates (Melissa McCarthy) geschrieben hat, taucht plötzlich aus der Versenkung auf und droht, sie ihre Festanstellung an einer renommierten Universität zu kosten. Erins anfängliche Empörung weicht schnell der alten Faszination, als sie zusammen mit Abby und der schrägen Ingenieurin Jillian Holtzmann (Kate McKinnon) einem echten Geist begegnet. Der Uni-Job ist zwar dank der auf Youtube dokumentierten Begegnung futsch, dafür werden die »Ghostbusters« ins Leben gerufen und mit der U-Bahn-Angestellten Patty Tolan (Leslie Jones) vervollständigt.

Ein lahmer Bösewicht (Rowan North), Geister, die trotz modernster Technik immer noch so aussehen wie vor dreißig Jahren, und eine Handlung, die das Original mit nur ganz leichten Variationen nacherzählt, ohne dabei dessen Klasse zu erreichen – das ist längst nicht alles, was man hätte besser machen können. Leider geht Paul Feig aber viel zu sehr auf Nummer sicher, statt auch mal etwas zu riskieren und eigene Akzente zu setzen.

Glücklicherweise gibt es jedoch auch positive Aspekte: Neben viel Leerlauf finden sich vereinzelt herrlich abstruse Szenen; auch bei den Gastauftritten der Original-Crew (natürlich mit Ausnahme des 2014 verstorbenen Harold Ramis) geht der Daumen nach oben: Zwar sind die Szenen von Bill Murray (als eine Art Enthüllungsjournalist) und Dan Akroyd (ein lustloser Taxifahrer) eher nostalgisch-harmlos, richtig witzig sind dafür aber dann die von Ernie Hudson (als Bestatter und Onkel von Patty) und Sigourney Weaver (Achtung: erst im Abspann). Und ohne den Damen in den Hauptrollen zu nahe zu treten, schießt Chris Hemsworth (»Thor«) als geistig minderbemittelte »Empfangsdame« den Vogel ab, Superheldenwitze inklusive. Leider, leider ist nicht der ganze Film auf diesem Niveau.

(5 Sternchen)
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Ghostbusters

Jahr: 2016

Regie: Paul Feig

Fantasy

 

Erhältlich bei: Amazon

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Ghostbusters III


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Erstellt: 23.08.2016, zuletzt aktualisiert: 08.10.2017 22:07