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Götterfeuer von Julian Kappler

Reihe: Die Steine der Götter Band 2

 

Rezension von Frank W. Werneburg

 

Klappentext:

Zusammen mit dem weisen Magier Derio und der bildschönen Kriegerin Esme hatte Gero es hinter die prunkvollen Mauern der legendären Magierstadt Talunis geschafft. Hier gilt es, weitere mysteriöse Artefakte zu finden, die sogenannten Steine der Götter. Doch die Stadtmauern bieten wenig Schutz vor Schwarzmagiern und Dämonen, die ebenfalls hinter den Edelsteinen her sind, denen man göttliche Macht zuschreibt. Planen die Diener des dunklen Gottes S’zaroz vielleicht sogar einen Angriff auf die Stadt?

Werden sich die geheimnisvollen Prophezeiungen der zehn Kirchen bewahrheiten und die Anhänger der zehn Götter siegen oder werden Orks und die Mächte des Bösen im aufziehenden Krieg die Oberhand behalten? Auch die dritte Macht, der geheime Rat der Grauen, beginnt sich in das Schachspiel zwischen Gut und Böse einzumischen …

 

Rezension:

Nachdem es Gero, Esme und Derio gelungen ist, mehrere der Göttersteine aufzufinden, wird langsam offensichtlich, dass sie die Helden aus der Prophezeiung sind. Das heißt aber auch, dass es jetzt an ihnen ist, alle 10 Steine zusammenzuführen. Bei einer Konferenz der 10 Kirchen stellt sich zum Glück heraus, dass ein paar der Kirchen bereits im Besitz ihres Steines sind. Trotzdem bleibt für die Gefährten noch genug zu tun. Dass ein Geheimbund weiterhin seine Strippen zieht, können sie nicht ahnen.

 

Im 2. Band seiner Tetralogie führt Julian Kappler die abenteuerliche Quest der Zufallsgefährten weiter. Auch wenn sie vorerst wieder ihren Ausgangspunkt erreicht haben, ist das Abenteuer noch lange nicht bestanden. Kämpften sie in Band 1 gegen reale Gegner, müssen sich die Kameraden diesmal auch ihren größten Ängsten in einer Traumwelt stellen und dabei unter anderem die Bürokratie besiegen. Was der Autor hier wahrscheinlich als humoristische Auflockerung geplant hat, nimmt leider den Schwung aus der Geschichte. Erst bei den folgenden realen Abenteuern findet die Story zum Niveau des vorherigen Bandes zurück. Blieb es dort bei dem Protagonisten-Trio, wird den Helden diesmal eine Leibwächterin zur Seite gestellt, deren ›Hauptberuf‹ allerdings der einer Auftragskillerin des Geheimdienstes ist. Das sorgt für neue Aspekte, während ansonsten das meiste beim alten bleibt.

 

Alles in der Rezension des 1. Bandes Götterpfade in Hinsicht des Stils Gesagte trifft ach hier zu. Besonders positiv fällt auf, dass es weiterhin zu keiner Lovestory zwischen den Hauptakteuren kommt. Im Vergleich zu Band 1 fällt dieser Band Niveau-mäßig trotzdem etwas ab.

 

Fazit:

Die High-Fantasy-Quest geht weiter, verliert allerdings etwas an Schwung.

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Eure Meinung:

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Buch:

Götterfeuer

Reihe: Die Steine der Götter Band 2

Autor: Julian Kappler

Taschenbuch, 274 Seiten

Selbstverlag, 12. Juli 2017

 

ISBN-10: 1521192499

ISBN-13: 978-1521192498

 

Erhältlich bei: Amazon

 

Kindle-ASIN: B0716K5J28

 

Erhältlich bei: Amazon Kindle-Edition

Weitere Infos:


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Erstellt: 18.04.2019, zuletzt aktualisiert: 24.11.2019 11:36