Viele Boys-Love-Mangas sind noch im schulischen oder universitären Umfeld angesiedelt, weil die Leserschaft damit vertraut ist und auch die Irrungen und Wirrungen der ersten Liebe zu schätzen weiß. Denn nicht immer realisieren die Helden sofort, was sie voneinander wollen. Das ist auch in Good Morning Sunshine so.
Yoheis künstlerische Werke treffen Subaru wie ein Schlag. Er ist schockverliebt und sucht deshalb die Nähe des anderen, was recht einfach ist, da sie Tür an Tür leben. Aber zunächst scheint es unmöglich zu sein, an den Verehrten heran zu kommen.
Doch als sich eine Gelegenheit bietet, gemeinsam etwas zu unternehmen, kommen die beiden schneller zusammen als sie denken, auch wenn natürlich Eifersucht und Unsicherheit mitmischen dürfen.
Im Grunde kommt die Geschichte recht ruhig daher, denn sie spielt viel mit dem studentischen Umfeld und dem Uni-Alltag der beiden Helden, bietet dabei auch Interaktion mit einigen Nebenfiguren.
Allerdings ist recht schnell klar, in welche Richtung sich die Handlung bewegen darf, denn neben den beiden Hauptcharakteren sind alle anderen blass und dienen gerade einmal als Stichwortgeber, um die Handlung voran zu treiben.
Und natürlich kommt es schon bald so, wie es kommen muss, denn die beiden werden überraschend schnell miteinander intim, auch wenn ein paar Weichen für spätere Konflikte gestellt sind.
Alles in allem folgt der Auftakt der Serie mehr oder weniger den Gegebenheiten des Genres und bietet nicht wirklich viele Überraschungen. Allein die etwas tapsigen und sympathischen Helden können ein wenig punkten.