Heiteres Pfarrfest von Gilbert Keith Chesterton

Hörspiel

Reihe: Pater Brown Folge 25

 

Rezension von Chris Schlicht

 

Rezension:

Pater Brown wurde auf das Pfarrfest von Glastonbury eingeladen und bringt einen ganzen Bus voller Waisenkinder mit, die sich freuen, dort einmal ein bisschen Geld verjubeln zu können. Nur das Mädchen Billie ist nicht in Feierlaune, weil ihr bester Freund adoptiert wurde. So kommt es, dass sie in einer Bäckerei ein ungewöhnliches Gespräch belauscht, bei dem es um ein Verbrechen geht. Als sie entdeckt wird, entgeht sie den Männern nur dank der Fürsprache Browns und Matts, des Sohnes des Dorfpolizisten.

Doch neuer Ärger droht, als die beiden Männer eine Kiste entdecken, die als Hauptpreis der Tombola auserkoren wurde, ohne dass man weiß, was in dieser ominösen Spende des reichen Mister Caroll steckt. Eine Verwechslung, angeblich. Als dann im Haus des behinderten, kranken Mister Caroll ein Feuer ausbricht, aber nirgendwo eine Spur des Eigenbrötlers zu finden ist, wird Browns ganzer Spürsinn gefragt.

 

Typisch Pater Brown, wo er auch hinkommt, irgendwas passiert immer. Dieses Mal ist seine Spürnase am Anfang erst mal gar nicht gefragt, es geht in erster Linie um die Kinder Billie und Matt, die sich in den Fall verstricken. Erst zum Ende muss Brown sein ganzes Können zum Einsatz bringen.

 

Die Geschichte entwickelt sich zunächst recht geradlinig, doch dann erfolgen mehrere Rückblenden, von denen aber nicht alle so abgelaufen sind, wie sie dargestellt werden. Das verwirrt und nimmt die Spannung aus dem Ablauf. Ein Bericht von einem vermeintlichen Augenzeugenbericht. Die Lösung des Falls ist dadurch am Ende mit dem Tod der beiden bösen Buben wenig befriedigend.

 

Fazit:

Eher schwächere Folge der Reihe, fängt stark an und verfängt sich dann in den eigenen roten Fäden.

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zuletzt aktualisiert: 25.04.2022 17:10 | Users Online
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