Ophelia und Corrin konnten das Ei der mit ihren verbundenen Drachen wiederbeschaffen. Doch der Wilden Jagd war es zuvor noch gelungen, das Ei zu versiegeln. Das Junge wächst darin zwar weiter und kann sogar schon mit seinen Eltern kommunizieren, aber wenn die Versieglung nicht schnellstens aufgehoben wird, kann es nicht schlüpfen und wird sterben. Zudem breitet sich in Charassi eine ungewöhnliche Magie aus. Und dann war da ja noch das Herz der Welten …
Nachdem sich die Bände 1 bis 3 dem Weg der Protagonistin Ophelia von der menschlichen Schülerin zur Herrscherin von Charassi widmeten, setzt dieser Band den mit Band 4 (Das Ei des Drachenkönigs) beginnenden neuen Handlungsbogen um den Nachwuchs der mit ihr und Corrin verbundenen Drachen fort.
Zudem kommt ein neuer Handlungsbogen hinzu, der sich mit einer abnormalen Entwicklung der Magie befasst, die auch zu untypischen Handlungen der Betroffenen führt.
Die beiden parallelen Probleme erhöhen den Spannungspegel deutlich. Auch der Plot, dass sich das Herrscher- und Protagonisten-Paar nicht über den sinnvollsten Lösungsweg einig ist, wird fortgesetzt. Natürlich kommt auch dem Wesen, das am Ende des 4. Bandes eingeführt wurde, eine wichtige Bedeutung zu. Somit kann man als Leser auf den (wahrscheinlich) abschließenden 6. Band gespannt sein. Dass es dort ein Happyend gibt, kann man bei Ava-Richardson-Geschichten erfahrungsgemäß voraussetzen.
An der Ava-Richardson-typischen Erzählweise, beide Protagonisten wechselweise in den erzählerischen Fokus zu stellen, ändert sich natürlich auch nichts.