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Hexengift von T. A. Pratt

Reihe: Marla Mason Bd. 2

Rezension von Christel Scheja

 

Marla Mason beschützt als Hexe die kleine Stadt Felport vor übernatürlichen Einflüssen und hat dort eine gewissen Achtung und Anerkennung gewonnen. Im ersten Band „Hexenzorn“ war sie allerdings dazu gezwungen gewesen, ihre Heimat kurzfristig zu verlassen, um sich dem Fluch einer anderen Hexe zu stellen und ihn zu brechen, eher er sie tötet.

Nun setzt der kanadische Zeitschriftenredakteur die Abenteuer von Marla Mason mit „Hexengift“ spannend fort.

 

Marla Mason kehrt, nachdem alle Schwierigkeiten beseitigt sind, in die Kleinstadt Felport zurück und will sich erst einmal von den dramatischen Geschehnissen erholen. Wirklich Zeit bleibt ihr dafür allerdings nicht, denn schon bald erreichen sie Nachrichten, die ihr gar nicht gefallen wollen.

Genevieve Kelley, eine völlig wahnsinnige Hexe , ist aus dem katatonischen Heilschlaf wieder erwacht, in den man sie vor gut fünfzehn Jahren versetzte, und dann auch noch aus dem Blackwing Institute, in dem man sie betreute, geflohen.

Sie muss sich tatsächlich irgendwo in Felport aufhalten, das machen die seltsamen Geschehnisse deutlich, die die Kleinstadt von nun an immer wieder heimsuchen, aber wirklich zu fassen ist sie nicht.

Marla schaltet sich in die Ermittlungen und die Suche ein, denn sie ist die einzige, die etwas gegen Genevieve unternehmen kann. Zusammen mit ihrem Begleiter Rondeau stürzt sie sich in die Jagd.

Schon bald muss sie allerdings feststellen, dass auch sie im Fokus eines Feindes steht. Ein unbekannter Killer ist auf sie angesetzt und versucht sie immer wieder zu töten und so muss sie bald auf zwei Fronten kämpfen.

 

Auch „Hexengift“ ist keine paranormale Romanze, eher im Gegenteil. Marla Mason ist kein Charakter, mit dem man warm wird, oder mit der man sich identifizieren müsste, denn sie ist hart, zynisch und manchmal sehr böse, ihr sind illegale Methoden ebenso wenig fremd wie Skrupellosigkeit.

Der zweite Roman ist auch mehr in Thriller, denn die spannende Ermittlung, garniert mit viel Action und einem Schuss Magie steht im Mittelpunkt und nichts anderes. Dennoch kann die Geschichte nicht wirklich überzeugen, da Marla auch diesmal nie wirklich in Gefahr gerät und die Ereignisse einfach zu oberflächliche behandelt werden. Gerade weil sie schon wieder im Fokus von jemandem steht, der sie tot sehen möchte, hat man das Gefühl die gleiche Geschichte noch einmal zu lesen. Es wiederholt sich zwar nicht viel an Handlungsmustern, aber es gibt auch keine wirklichen Überraschungen. Selbst der Aufhänger löst sich nach und nach in Wohlgefallen auf. Darüber kann auch die durchweg düstere Stimmung nicht hinweg täuschen.

 

Zwar gehört „Hexengift“ wie der erste Band zu den „Urban Fantasy“-Romanen, die die Zuordnung zum Genre auch tatsächlich verdienen, weil sie das Abenteuer und nicht die Romanze in den Mittelpunkt stellen, aber es ist auch kein Buch, dass man kennen muss, da der Autor sich zu sehr wiederholt und es nicht wirklich schafft eine spannende Geschichte zu erzählen.

 

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Hexengift

Reihe: Marla Mason Bd. 2

Autor: T. A. Pratt

Klappbroschur, 416 Seiten

Blanvalet, erschienen Dezember 2009

Übersetzung aus dem Englischen von Michael Pfingst

Titelbildgestaltung von Hildendesign

ISBN-10: 3442266904

ISBN-13: 978-3442266906

Erhältlich bei: Amazon

Weitere Infos:

  • <link10360>Biographie, Bibliographie, Rezensionen und mehr zu T. A. Pratt

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Erstellt: 12.07.2010, zuletzt aktualisiert: 02.11.2017 18:47